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Bauhof durch Eigenleistung entlasten

Desingerode Bauhof durch Eigenleistung entlasten

„Wir wollen das Team vom Bauhof entlasten“, erklärt Dennis von Ahlen (CDU), Ortsbürgermeister von Desingerode / Esplingerode / Werxhausen. Aus diesem Grund werde überlegt, welche Möglichkeiten es gebe, die Pflege des Ortes in Eigenarbeit zu leisten, was über ein Dorfbudget finanziert werden soll.

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Der Weg auf dem Desingeröder Friedhof weist zwischen Kapelle und Tor Unebenheiten auf.

Quelle: Rüdiger Franke

Desingerode. „Wir wollen das Team vom Bauhof entlasten“, erklärt Dennis von Ahlen (CDU), Ortsbürgermeister von Desingerode/Esplingerode/Werxhausen. Aus diesem Grund werde überlegt, welche Möglichkeiten es gebe, die Pflege des Ortes in Eigenarbeit zu leisten, was über ein Dorfbudget finanziert werden soll.

Mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung soll geklärt werden, welche Geldmittel möglich wären. Der Ortsbürgermeister verweist auf ein Beispiel in Bernshausen, wo sich eine Rentnergruppe um die verschiedene Dinge im Ort kümmere. „Sie haben zum Beispiel das Feuerwehrhaus gestrichen“, sagt von Ahlen. Solch ein Modell sei auch für Desingerode denkbar. So könnten beispielsweise Farbe oder Müllsäcke eingekauft werden. Von kommunaler Seite werde das Material gestellt und die ehrenamtlichen Mitarbeiter würden sich um die anfallende Arbeit kümmern.

Kein Vorwurf an den Bauhof

„Unsere Idee ist auf keinen Fall als Vorwurf gegen den Bauhof gerichtet“, erklärt der Ortsbürgermeister. Dieser habe sich schließlich außer um Desingerode auch um die Stadt sowie die anderen 13 Ortsteile zu kümmern. Zu tun gebe es an allen Stellen reichlich. Deshalb sei im Ortsrat auch die Idee aufgekommen, eventuell eine Firma zu beauftragen. Aber auch in diesem Fall müsse die Umsetzbarkeit erst einmal geprüft werden.

Auffällig sei zum Beispiel die städtische Kleinfläche an der Ecke Desingeröder Straße / Mauritiusstraße. Am Ortseingang aus Richtung Werxhausen kommend müsse Totholz bei den Linden auf der rechten Seite entfernt werden. Auch die Grünanlagen an der Kirche seien nicht schön anzusehen, so von Ahlen. Der Heldenfriedhof an der Kirche sei in einem schlechten Zustand durch hohes Gras, Unkraut und Brennnesseln. Dort müssten ebenso wie am Treppenaufgang links zur Kirche hoch Bäume gefällt werden.

Der Weg auf dem Desingeröder Friedhof weist zwischen Kapelle und Tor Unebenheiten auf

Der Weg auf dem Desingeröder Friedhof weist zwischen Kapelle und Tor Unebenheiten auf

Quelle: Rüdiger Franke

Den Zustand des Friedhofs bemängelte von Ahlen ebenfalls. Dort müsse zum Beispiel der Weg vom Tor zu Kapelle begradigt werden. Insgesamt müsse die Pflege verbessert werden, da viel Unkraut wachse. Der Rasen bei den „anonymen Gräbern“ sollte neu gesät werden. Auch sei es sinnvoll einen Pflasterweg von der Kapelle zu diesen Gräbern anzulegen, da die Besucher derzeit durch das Gras laufen müssten. Sträucher in der Grabenstraße / Ecke Klimpstraße bräuchten einen Schnitt und die Bäume am Spielplatz einen Rückschnitt. Der Dorfplatz müsse besser gepflegt werden. Auch hier sei Totholz aus den Bäumen zu entfernen. Darüber hinaus sei der Dorfbrunnen verdreckt und vermüllt. Außerdem fehle der Draht auf den Gitterstäben. „Wie gesagt, ist das kein Vorwurf an den Bauhof“, so von Ahlen, aber bleiben sollte es so nicht. Und deshalb könnte Eigenleistung eine mögliche Alternative sein.

Von Rüdiger Franke

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