Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 7 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Bauhofmitarbeiter pflanzen mehr als 110 Bäume in Duderstadt

Paradiesboten als Stütze Bauhofmitarbeiter pflanzen mehr als 110 Bäume in Duderstadt

Mehr als 110 Bäume haben die Mitarbeiter des Bauhofes in diesem Jahr im gesamten Duderstädter Stadtgebiet einschließlich der Ortsteile gepflanzt, unter anderem ein Christusdorn neben der St.-Servatius-Kirche. Einige der Bäume werden dabei von bunt bemalten Pfosten mit paradiesischen Motiven gestützt.

Voriger Artikel
6666 Mal DUD
Nächster Artikel
40.000 Euro teurer Radlader gestohlen

Mitarbeiter des Bauhofes haben in Duderstadt über 110 Bäume gepflanzt.

Quelle: Franke

Duderstadt. Am Donnerstag pflanzten Jan Steinborn und Frank Wüstefeld den neuen Christusdorn neben der evangelischen Kirche. Der Vorgänger hatte einem Sturm im vergangenen Herbst nicht standhalten können. Dabei verpassten die Bauhofmitarbeiter dem Baum gleich einen Pflanzschnitt, um ihn in Form zu bringen.

Der Christusdorn ist nur einer der mehr als 110 neuen Bäume im Stadtgebiet. So sollen unter anderem auf dem Stadtwall sieben neue Linden anwachsen. Wie alle Bäume werden auch diese von drei Baumspfählen gestützt. Dabei zeigen jeweils die beiden zur Wegseite gewandten bunte Motive. Insgesamt gibt es 20 dieser farbenfrohen Pfeiler, bemalt von Künstlern und Schülern der Pestalozzischule im Kontura-Projekt „Hoffnung und Paradies“. Bauhofleiter Frank Widera hatte in einer Fachzeitung Bilder entdeckt von Pfosten, die in Signalfarben bemalt waren.

„Die hinterließen auf den Bildern visuell einen ganz starken Eindruck“, erzählt er. Daraufhin gab er die Idee an die Kontura-Künstler weiter, die schnell überzeugt waren. „Das sehr außergewöhnliche Format war dabei eine Herausforderung“, berichtet Künstlerin Christiane Mosler über die Arbeit an den „Paradiesboten“. Zu den Motiven zählen Adam und Eva, die Schlange, Paradiesäpfel, die vier Flüsse sowie Paradies-Fische und -Vögel. „Adam und Eva befinden sich am Duderstädter Stadtwall“, so Mosler, „kehren den Besuchern allerdings etwas verschämt den Rücken zu.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter