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Baum des Jahres 2015: Feldahorn steht nun auch im Baumpark Rüdershausen

Artenvielfalt über Rhumeaue Baum des Jahres 2015: Feldahorn steht nun auch im Baumpark Rüdershausen

Der Baumpark in Rüdershausen ist wieder größer und vielfältiger geworden. Sechs Exemplare des Feldahorns sind jetzt hinzugekommen. Der  zierlichere, kleine Bruder der anderen Ahornarten wie Berg- und Spitz-Ahorn ist zum Baum des Jahres 2015 gekürt worden.

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Haben den Baumpark um den Feldahorn erweitert: Irma Pudenz, Franz-Josef Lange, Werner Koch, Norbert Leineweber und Heinz-Adolf Ausmeier (v.l.).

Quelle: Thiele

Rüdershausen. Gespendet wurden die Bäume von der Senioren-Union Region Eichsfeld. Zwei größere Ahornbäume und vier kleinere  stehen nun im oberen Teil des Parks oberhalb des Wirtschaftsweges in Richtung Hilkerode. „Ich habe in der Zeitung gelesen, dass hier ein Baumpark entsteht“, sagte der Regionsvorsitzende der Senioren-Union, Werner Koch, am Donnerstag.

Ein Besuch sei unternommen worden und der Vorstand habe zugestimmt. „Wir wollen schließlich etwas für die Umwelt und die Nachwelt tun.“ Eine „gelungene Sache“, lobte Koch den Baumpark am Ortsrand von Rüdershausen.

  Die Hanglage erlaubt den Blick weit über die Rhumeaue bis hin zum Harz. Zahlreiche Baumarten wurden bereits angepflanzt wie Weißer Maulbeerbaum, Holzapfel und ein Eichenhain mit Sumpf-, Zerr- und Ungarischer Eiche. Mehr als 100 Bäume und 250 Sträucher stehen auf dem rund zwei Hektar großen Gelände.

„Ich würde sofort hier weitermachen“

Der Naturpark dient auch als  „grünes Klassenzimmer“ für Schüler. Ein Radwanderweg führt unmittelbar daneben entlang. „Es kommen mittlerweile auch Besucher aus Göttingen oder Bovenden“, sagte Franz-Josef-Lange, der Schulklassen informiert und geführte Wanderungen anbietet. Sein „Herzblut“ hängt daran. „Hoffentlich werde ich alt, damit ich sehen kann, was sich entwickelt“, wünscht sich der Rüdershäuser.  

Erst im Mai 2013 wurde der Baumpark eröffnet. Unterstützung bekam die Gemeinde durch Geld aus dem EU-Programm Leader zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Orkan Kyrill hatte 2007 Fichten aus dem Weg geräumt, die zur Rekultivierung der ehemaligen Müllkippe in dem alten Hohlweg angepflanzt worden waren.

Jetzt stehen auch Benjeshecken,  Schutzhütte und Info-Tafeln im Park. Beim Aufbau von Anfang an dabei war der Bürgerarbeiter der Gemeinde, Dirk Kämpfer. Er weiß nicht, wie es weitergeht. Das Bundesprogramm läuft Ende des jahres aus. „Ich würde sofort hier weitermachen“, sagte Kämpfer.

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©Richter