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Baustart für neuen Seeburger Sportplatz

Fertigstellung bis Ende Mai Baustart für neuen Seeburger Sportplatz

Nach Erteilung der Baugenehmigung durch den Landkreis sind am Seeburger Sporthaus die Bagger angerückt. Hinter dem am Waldrand gelegenen Gebäude entsteht ein neuer Sportplatz, Ersatz für den maroden alten Platz.

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Erdarbeiten hinterm Sporthaus: Das Gelände für den neuen Platz wird nivelliert.

Quelle: Pförtner

Jürgen Kerl, Vorsitzender des SV Seeburg, ist sichtlich zufrieden, als er zum Baustart symbolisch Spaten an die Vertreter von Mannschaften und Jugendabteilungen verteilt. Mit Hacken und Spaten wurde schon kräftig Vorarbeit geleistet, doch jetzt helfen sie nicht mehr weiter. Für die Nivellierung des Geländes, die die Firma Vollmer übernimmt, ist schweres Gerät erforderlich.

Falls das Wetter mitspielt, kann der neue Sportplatz bis Ende Mai fertiggestellt werden – inklusive Rasen-Einsaat. Die neue Fläche wird mit 70 mal 105 Metern etwas größer als der alte Platz. Für Zuschauer wird eine kleine Böschung angelegt. Das Sporthaus samt Eingangsbereich bleibt vorerst unverändert, der 1960 angelegte alte Platz als Ersatzfläche und fürs Training bestehen. Die Gemeinde hatte den Platz zunächst gepachtet, im Zuge der Flurbereinigung in den 80er-Jahren dann durch Flächentausch erworben. Da die gemeindeeigene Fläche für den neuen Platz westlich des Sporthauses nicht ausgereicht hätte, wurde zusätzlich rund ein Hektar Kirchenland angepachtet.

Der Gemeinderat hatte der Verlegung des Platzes erst nach längerer Diskussion zugestimmt. Zunächst stand auch eine Sanierung des alten Platzes im Raum. Die wäre aber mit vielen Unwägbarkeiten und noch höheren Kosten verbunden gewesen. Der alte Platz, unter dem der verrohrte Flöte-Bach verläuft, leidet unter Absackungen und Feuchtigkeit. Kerl freut sich ebenso wie SV-Ehrenvorsitzender Wilfried Heine über die finanzielle Unterstützung für den neuen Platz. Zu den mehr als 170 000 Euro Gesamtkosten steuert die Gemeinde bis zu 75 000 Euro bei, Landes- und Kreissportbund jeweils 32 400 Euro. Neben Eigenleistungen muss der Sportverein noch 30 000 Euro selbst stemmen. Dafür hat Heine ein Modell gefunden, das dank eines Dutzends engagierter Mitglieder umgesetzt werden konnte. Sie stellen dem Verein als Vorfinanzierung 24 000 Euro sechs Jahre lang zinslos zur Verfügung. Die 175 Erwachsenen der rund 400 Vereinsmitglieder zahlen dafür sechs Jahre lang eine Sonderumlage von 20 Euro pro Jahr zusätzlich zum regulären Vereinsbeitrag, der unverändert bleibt. Weitere 6000 Euro sind durch Spenden zusammengekommen.

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