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Begegnungsstätte der Lebenshilfe Eichsfeld wird ausgebaut

Zimmer mit Aussicht auf dem Kutschenberg Begegnungsstätte der Lebenshilfe Eichsfeld wird ausgebaut

Die Millimeterarbeit hatte bereits in Rüdershausen stattgefunden, für‘s Grobe ist ein Kran zum Einsatz gekommen: Die Arbeiten an der Begegnungsstätte der Lebenshilfe Eichsfeld auf dem Kutschenberg schreiten voran. Seit Dienstag verrät die erste Gaube, wie die Dachgeschosswohnungen später einmal aussehen sollen.

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Blick in die Landschaft: Auf dem Dach des Lebenshilfegebäudes wird die erste Wand einer neuen Gaube montiert.

Quelle: Eckermann

Duderstadt. Ein wenig erinnerte es an Tetris, was die Handwerker am Dienstagmorgen auf dem Kutschenberg veranstalteten:

Während zugleich an einer Ecke des Gebäudekomplexes der Lebenshilfe Eichsfeld Stein auf Stein platziert wurde, um eine neue Mauer hochzuziehen, galt es, auf dem Dach eine von der Zimmerei Diedrich in Rüdershausen hergestellte Wand von oben in eine Aussparung einzuführen. Per Kran. Operation geglückt: Das erste Element für eine der Gauben auf dem Dach stand beim ersten Versuch wie eine Eins.

Durch die Vorsprünge, die in das bestehende Dach integriert werden und sogar mit den alten Ziegeln eingedeckt werden, wird es zukünftig möglich sein, vier Wohnungen dort unterzubringen, wo in der Vergangenheit beispielsweise der Adventsbasar ausgerichtet wurde. „Und zwar Wohnungen mit einer sensationellen Aussicht“, sagt Martin Vollmer, der den Bau betreut.

Die Kröte, den Basar in diesem Jahr einmal ausfallen lassen zu müssen, hätten die Verantwortlichen bei der Lebenshilfe einmal schlucken müssen. „Wir hätten nur Kaffee und Kuchen anbieten können – für alles andere fehlt gerade der Platz“, sagt Vollmer.

Das werde sich spätestens im kommenden Jahr ändern, sofern das Wetter weiter so gut mitspiele wie bisher. Eine weitere Wohnung ist bereits vergrößert worden, indem aus einem Balkon ein Raum gemacht wurde. Weitere sollen noch mit Balkonen ausgestattet werden. Schließlich soll noch ein Anbau kommen, für den bereits das Fundament gelegt ist. „Küche und Kreativbereich werden damit in Richtung Garten verlagert“, erklärt Vollmer.

Die Grünfläche soll zur Straße hin durch vier Garagen abgegrenzt werden, in denen auch ein neues Fahrzeug Platz finden soll. „Dann wird aus dem Vorgarten ein Hauptgarten“, glaubt Vollmer.

250 000 Euro in Lotterie gewonnen
Das ambitionierte Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 900 000 Euro wird unter anderem von Aktion Mensch unterstützt. Die Die Hilfsorganisation steuert 50 000 Euro zum behindertengerechten Umbau eines Busses bei, 160 000 Euro sollen in den Umbau fließen. Wie Aktion Mensch am Dienstag bekanntgab, ist die Lebenshilfe Eichsfeld nicht der einzige Profiteur in der Region: Eine Lotterieteilnehmerin aus dem Landkreis Göttingen hat bei der Aktion Mensch-Lotterie 250 000 Euro gewonnen.

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