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Gesicht zeigen für Toleranz und Mitmenschlichkeit

Aktion des Bündnis gegen Rechts Gesicht zeigen für Toleranz und Mitmenschlichkeit

Öffentlich wollen die Unterstützer des Bündnisses gegen Rechts „Duderstadt bleibt bunt“ ein Zeichen gegen Intoleranz uns Rassismus und für Mitmenschlichkeit und Weltoffenheit setzen. Sie haben die Aktion „Gesicht zeigen“ ins Leben gerufen.

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Quelle: aib

Duderstadt. „Vielfalt bedeutet für eine Gesellschaft Herausforderung, Wohlstand und Zukunft. Nationalismus und Ausgrenzung bedeuten Rückschritt, Armut und Perspektivlosigkeit“. Mit diesen Worten macht Sebastian Vosswinkel seine Meinung deutlich. „Meine Generation steht für ein geeintes Europa“, steht neben dem Bild von Max Moser. Beide Sprecher des Bündnisses gegen Rechts engagieren sich für „Gesicht zeigen“.

Die Bündnismitglieder sehen in der Aktion eine Möglichkeit, dauerhaft, öffentlich und zeitunabhängig von aktuellen Ereignissen in Duderstadt Farbe zu bekennen.

Auch wenn sich der „Freundeskreis“ nicht mehr häufig in Duderstadt treffe, sei rechtes Gedankengut noch immer vertreten, sagen die Sprecher. „Das ist Teil der Gesellschaft“, sagt Vosswinkel. Um zu verdeutlichen, dass das Bündnis sich damit nicht einverstanden erklären wird und stattdessen für Toleranz wirbt, sei „Gesicht zeigen“ ins Leben gerufen worden.

Entstehen solle eine „virtuelle Menschenkette“, erklären die Initiatoren. Fotos mit persönlichen Statements sollen gesammelt und auf Papier gebracht werden. Dabei könne sich jeder Teilnehmer frei entscheiden, was er ausdrücken wolle. „Es soll signalisiert werden: Wir sind die breite Öffentlichkeit“, sagt Vosswinkel.

„Und wir sind für Menschlichkeit und eine offene Gesellschaft.“ Einzelpersonen könnten sich ebenso beteiligen wie Interessengruppen, Sportvereine oder Kulturschaffende. „Je mehr Menschen sich beteiligen, desto besser“, sagt Moser. Entstehen soll daraus eine Ausstellung, die im Stadthaus gezeigt werden soll.

Mitmachen

Bilder und Statements können unter anderem per E-Mail an das Bündnis (info@duderstadt-bleibt-bunt.de) geschickt werden. Zudem planen die Initiatoren, einen Informationsstand samt mobiler Foto-Station beim Internationalen Picknick am Sonntag, 14. August, auf der Marktstraße anzubieten. Vor Ort könnten die Plakate erstellt und eine Einverständniserklärung ausgefüllt werden, kündigen die Unterstützer an.

Das Bündnis hatte bereits in den vergangenen Monaten angekündigt, jenseits von Kundgebungen gegen den „Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“ aktiv sein zu wollen. Nachdem sich die Mitglieder der vom Bündnis als rechtsradikal eingestuften Gruppierung überwiegend in andere Orte im Landkreis orientiert hatte, hatte das Bündnis Veranstaltungen wie Vortragsabende organisiert.

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©Richter