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„Beim Boßeln steht der Spaß im Vordergrund“

8. Turnier der Lutze „Beim Boßeln steht der Spaß im Vordergrund“

Das traditionelle Freizeitvergnügen vieler Friesen hat auch im Eichsfeld und den angrenzenden Regionen eine große Anhängerschar. Beim achten Boßel-Turnier der Lutze-Vereinigung verwandelten 34 Teams die Gieboldehäuser Feldflur in eine Partymeile.

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Am Startpunkt: Teilnehmer aller Altersgruppen sind beim Boßelturnier der Lutze in Gieboldehausen vertreten.

Quelle: Kunze

Gieboldehausen. Die Teilnehmer meisterten bei freundlichem Spätsommerwetter eine 3600 Meter lange Strecke, die sie von der Alten Molkerei in den Bereich unterhalb des Marsfelder Berges und wieder zurück führte. Entscheidend war nicht die Geschwindigkeit. Vielmehr galt es, die Route mit möglichst wenig Würfen zu bewältigen. Damit niemand unterwegs einen Schwächeanfall erleidet, nahmen die Akteure prall gefüllte Bollerwagen mit auf ihre Tour.

Von Firmenteams über Vereinsgruppen bis hin zu Stammtischen war alles vertreten. Ob „Waldgeister“, „Die Pflegefälle“, „Turboschnecken“ oder „Letzter Platz“: Die Teilnehmer gingen mit fantasievollen Namen an den Start. Das galt auch für die neuen Mannschaften. Erstmals dabei waren „Proseccolerchen & Wodkafrösche“ und „Göttinger Kugelblitze“.

„Wir haben dieses Jahr nicht ganz so viele Teilnehmer wie in den Vorjahren, da es parallel auch einige Hochzeiten und andere Veranstaltungen gibt“, erläuterten Florian Gödecke und Markus Nolte von den ausrichtenden Lutzen. Der Gute-Laune-Faktor war durch das kleinere Feld der Mitwirkenden aber nicht geringer als in den Vorjahren.

„Es geht nicht darum den ersten Platz zu machen, sondern um die Gaudi“, sagte Georg Bode vom Wassersportclub Gieboldehausen. Ihm gefällt besonders, „dass man andere Leute kennen lernt“. Größte Herausforderung sei es, nach dem Genuss diverser Biere „das Ziel zu erreichen“. Je mehr Männer zur Gruppe gehören, desto höher ist der Anteil des hopfenhaltigen Getränks im Bollerwagen, so Bode.

„Beim Boßeln steht der Spaß im Vordergrund“, bekundete auch seine Teamkollegin Birgit Wüstefeld. Wichtig ist ihr außerdem die „Geselligkeit“. Nachdem mit  der Gruppe „Wat-Niu“ aus Sorsum die Sieger des Programms bekannt gegeben worden waren, feierten die Teilnehmer noch bis Mitternacht.

Von Axel Artmann

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Bier, Schnaps, alkoholfreie Getränke, Musikanlagen in Bollerwagen, Menschen in Gruppen, gute Laune und eine Kugel – die Gieboldehäuser Lutzvereinigung hatte zum Boßelturnier geladen. Das wichtigste Utensil in diesem Jahr war unbestritten ein Regenschirm.

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