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Beim Boßeln wird das Dorfgeschehen diskutiert

Turnier des FC Westerode Beim Boßeln wird das Dorfgeschehen diskutiert

Sportlich unterwegs waren am Sonnabend viele Einwohner des Eulenortes. 21 Mannschaften beteiligten sich am Boßelturnier des FC Westerode. Die Teams machten sich am Sporthaus auf den Weg. Begleitet von teilweise heftigen Regengüssen führte sie die rund drei Kilometer lange Route durch die Westeröder Feldflur.

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Gemeinschaftserlebnis: Die Teams „Fünf Engel für Westerode“, „Aerobic 2“ und „Walters Frauen“ starten mit 18 weiteren Mannschaften beim Boßelturnier.

Quelle: Schröder

Westerode. Ihre oftmals hochprozentige Verpflegung hatten die Teilnehmer in Bollerwagen verstaut. Unterwegs ging es darum, mit möglichst wenigen Würfen das Ziel zu erreichen. Der Spaß stand im Vordergrund. „Es gibt viel zu lachen und zwischendurch kann man auch mal einen trinken“, schmunzelte Brunhilde Stollberg von der Katholischen Frauengemeinschaft, die unter dem Namen „Fünf Engel für Westerode“ startete und in der Kategorie Damen gewann. „Wir reden unterwegs über alles, was im Ort passiert“, ergänzte ihre Teamkollegin Ingrid Schöke, der besonders das Gemeinschaftserlebnis gefällt.

Die Idee zum Boßelturnier entstand vor 16 Jahren bei einem Treffen der örtlichen Vereine, erläuterte der erste Vorsitzende des Vereins, Rüdiger Marschall. „Um die Bevölkerung mit ins Boot zu nehmen, haben wir gesagt, wir machen mal eine Veranstaltung, die allen Spaß an der Freude bringt.“

Aus dem Westeröder Terminkalender ist das Ereignis seitdem nicht wegzudenken. Zwar meistern die Teilnehmer stets die gleiche Route, doch jedes Turnier verläuft anders. „Es passiert immer mal wieder, dass eine Kugel im Graben landet“, erzählt der Vorsitzende. Nur einmal in den 16 Jahren sei eine Kugel nicht entdeckt worden. „Wenn sie jemand gefunden hat, würde ich mich freuen, wenn der- oder diejenige sie abgibt“, so Marschall lachend.

Gut lachen hatten bei der diesjährigen Auflage des Turniers neben den fünf Engeln in der Kategorie Jugend das Team Jugendfeuerwehr I und bei den Herren der Krombacher Club Westerode. Aufgrund des starken Regens kehrten einige der anderen Gruppen vorzeitig zum Sporthaus zurück.

Von Axel Artmann

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