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Berufsbildende Schulen Duderstadt erhalten Notfallkoffer mit Defibrillator

Schnelle und effiziente Hilfe Berufsbildende Schulen Duderstadt erhalten Notfallkoffer mit Defibrillator

Bis zu 150000 Menschen sterben hierzulande jährlich an einem plötzlichen Herztod. In den meisten Fällen ist Kammerflimmern, eine Herzrhythmusstörung, die Ursache. Beim raschen Einsatz eines Defibrillators wären rund 80 Prozent der Betroffenen zu retten.

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Sponsoren präsentieren Notfallkoffer in der BBS.

Quelle: ef

Duderstadt. Dank der Unterstützung von 17 Sponsoren sind die Berufsbildenden Schulen Duderstadt seit Mittwoch im Besitz eines Notfallkoffers mit einem solchen Gerät.

Manfred Walter, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Firma Communitas Sozialmarketing, hat dem stellvertretenden Schulleiter der BBS, Friedel Nolte, in der Cafeteria einen solchen knallgelben Koffer übergeben. Nolte dankte im Namen der Schule und des Kollegiums den Sponsoren, die dafür gesorgt hätten, „dass wir zukünftig schnell und effizient Hilfe leisten und unter Umständen sogar Leben retten können“. Der Koffer werde „vorne im Aulabereich positioniert“ und stehe für entsprechende Notfälle zur Verfügung. Eine Hinweistafel soll den Weg weisen.

Walter überreichte den Sponsoren eine Urkunde, bevor er ihnen und Repräsentanten der Schule die Einsatzmöglichkeiten des Rettungskoffers mit dem Defibrillator erläuterte. Mit dem Öffnen des Deckels werde eine Verbindung zum Rettungsleitdienst hergestellt, der Helfer könne mit einem Ansprechpartner in der Leitstelle kommunizieren.

Durch das Herzkammerflittern setzt die Sauerstoffversorgung aus, erfuhren die Zuhörer. Schon nach einer Minute ohne Bewusstsein würden die ersten Zellen im Gehirn sterben. Pro Minute sinke die Überlebenschance um zehn Prozent, nach vier Minuten gebe es bereits irreversible Gehirnschäden, wenn niemand helfe und nach sieben Minuten werde man zu einem Pflegefall.

Die Präsentation vermittelte den Gästen auch die genaue Funktionsweise des Gerätes. Nachdem die Klebeelektroden angelegt sind, misst das Gerät die Herzströme und entscheidet, ob ein Stromstoß oder weiteres Reanimieren notwendig ist. Der Helfer erhält in jedem Fall konkrete Anweisungen, was er tun soll.

Von Axel Artmann

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