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Berufsfindungsbörse wird jährlich fortgesetzt

Berufsbildende Schulen übernehmen Federführung Berufsfindungsbörse wird jährlich fortgesetzt

Die Eichsfelder Berufsfindungsbörse soll in bewährter Form im Jahresrhythmus fortgesetzt und weiter optimiert werden. Die achte Auflage unter dem Motto „Ausbildung schafft Zukunft“ ist am Sonnabend, 13. November, an den Berufsbildenden Schulen in Duderstadt geplant.

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Regionaler Baustein für berufliche Orientierung: Das Handwerk hat einen hohen Stellenwert bei der Berufsfindungsbörse.

Quelle: Walliser

Die Berufsschule als Gastgeber übernimmt die Federführung, das Marketing-Team der Sparkasse Duderstadt unterstützt die Organisation und Finanzierung der Veranstaltung, die für die Aussteller kostenfrei bleibt.

Diskussionen über eine Neuausrichtung, eine andere Form oder einen Zwei-Jahres-Zyklus hätten zu Irritationen geführt, räumt Sparkassen-Vorstand Alfons Wüstefeld ein. Eltern, Betriebe und auch Schüler seien besorgt gewesen, dass die Börse nicht mehr stattfinden würde. „Es gab aber zu keinem Zeitpunkt die Absicht, die erfolgreiche Veranstaltung nicht mehr anzubieten“, betont Carsten Basdorf vom Arbeitskreis, der die Börse vorbereitet.

Rückenwind für eine Fortsetzung gab es auch durch die große Resonanz bei der jüngsten Auflage. Die Veranstaltung sei zu einem regionalen Baustein für die berufliche Orientierung geworden, sagt Basdorf. Die Betriebe und Weiterbildungseinrichtungen hätten erkannt, wie wichtig Kontakte und Gespräche mit Schülern und deren Eltern seien.
Während die Zahl der rund 80 Aussteller konstant geblieben ist, ist die Zahl der Ausbildungsangebote gestiegen. Der Dialog mit den Ausstellern soll intensiviert werden, um noch zielgerichteter auf die Bedürfnisse der Firmen eingehen zu können. So ist ein Ausstellertag angedacht, um in lockerer Atmosphäre über Erwartungen, Probleme, Qualifikation und Rekrutierung von Auszubildenden zu sprechen. Berufsschulleiter Hans Rose prognostiziert einen Mangel an Auszubildenden in einigen Jahren aufgrund der demografischen Entwicklung. Man wolle sich auf regionale Angebote fokussieren, Betriebe auch direkt ansprechen. Wüstefeld spricht sich für einen Ausbau der Verbundausbildung, bei der mehrere Betriebe durchlaufen werden, aus. Auch die Erreichbarkeit und Vermittlung von Jugendlichen mit Migrations-
hintergrund müsse verbessert werden.

Über einen engeren Kontakt zu den Ausstellern hinaus sind noch weitere Verbesserungen für die Berufsfindungsbörse geplant. Die Zusammenarbeit mit Kreishandwerkerschaft sowie Industrie- und Handelskammer soll vertieft werden, die Darstellung der Handwerksberufe noch ansprechender gestaltet und zusätzliche Attraktionen etabliert werden.

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©Richter