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Beschwerlicher Weg mit Holzkreuz

Gläubige aus Kirchengemeinden folgen den Leidensstationen Christi Beschwerlicher Weg mit Holzkreuz

Der Kreuzweg ist eine traditionelle Andachtsübung der römisch-katholischen Kirche, mit der Gläubige den einzelnen Stationen des Leidenswegs Christi folgen können. Durch die geschichtliche Entwicklung des Kreuzweg-Gebetes gibt es viele Arten der Andacht mit einer unterschiedlichen Anzahl an Stationen, die auch im Eichsfeld beschritten werden. Jede Gemeinde schlägt dabei ihren eigenen Weg ein.

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Von Werxhausen nach Nesselröden: 30 Katholiken gehen auf dem symbolischen Kreuzweg.

Quelle: Richter

Werxhausen/Nesselröden/Rüdershausen. Die Seelsorgeeinheit Nesselröden geht dieses Jahr den Weg nach Dávid Mária Kiss. Die ungarische Künstlerin hat die 14 Leidensstationen des letzten Weges Jesu mit Holzschnitten ins Bild gesetzt. Die Gläubigen der Seelsorgeeinheit haben sich in der St.-Urban-Kirche in Werxhausen zum gemeinsamen Gebet eingefunden, um im Anschluss den symbolischen Kreuzweg von St. Urban zur St.- Georg-Kirche in Nesselröden zurückzulegen.

Rund 40 Katholiken waren zur Andacht gekommen. Gertrud Ebert und Heike Nolte von der Seelsorgeeinheit leiteten die Gebete an. Bei der neunten Station des Weges, „Jesus fällt zum dritten Mal“, hieß es: „Von der Unfähigkeit der Anteilnahme befreie uns, Herr“ – ein wesentlicher Teil des Prozessionsweges, in dem es gerade um die Anteilnahme am Leiden Christi geht.

Nach der Prozession begaben sich die Gläubigen auf den Weg. „Heute sind etwas weniger da als letzte Woche, da war der Weg auch kürzer“, sagte Ebert. Nachdem vergangene Woche der Kreuzweg von Immingerode nach Werxhausen zurückgelegt wurde, stand nun der Weg von Werxhausen nach Nesselröden an. Begleitet von Fahrzeugen der Feuerwehren Werxhausen und Desingerode, die auf dem Weg für die nötige Sicherheit sorgten, wurden die ersten Schritte Richtung St. Georg zurückgelegt. Ein Gemeindemitglied trug das große Holzkreuz auf der Schulter und trat den beschwerlichen Weg durch die kalte Frühlingsluft an.

Auch in Rüdershausen wurde das Kreuzgebet gesprochen. „Wir haben uns für den Familienkreuzweg entschieden“, sagte Andrea Wiegmann von St. Andreas. Die etwa 30 Gläubigen, die der Prozession beiwohnten, verfolgten die Stationen des Leidenswegs anhand der kircheneigenen Bildnisse, die die Wände von St. Andreas zieren. Die Bedächtigkeit der Betenden war  allgegenwärtig, während sie Jesus Christus auf seinem Weg von der Verurteilung zum Tode über seinen Tod am heiligen Kreuz bis hin zum Grabe verfolgten.

Von Kay Weseloh

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