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Bestand der Berufsschule: Minister bietet Hilfe an

Althusmann in Duderstadt Bestand der Berufsschule: Minister bietet Hilfe an

Um die Erhaltung der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Duderstadt ging es bei einem Besuch von Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) in der Einrichtung. Dabei hat der Minister sich für Bildungsangebote in der Fläche stark gemacht und konkrete Unterstützung angeboten.

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Arbeitsgespräch: T. Glaser, B. Althusmann, L. Koch (von links).

Quelle: Lüder

Duderstadt. Es ging um Geld und Lehrerstunden: Mit dem Versprechen, in einem aktuellen Erlass zu Leitungsstellen an den Berufsschulen diesen ein hohes Maß an Eigenverantwortung zu ermöglichen, entsprach er einer Bitte der BBS-Schulleitung.

Althusmann war zu einem rund einstündigen Arbeitsgespräch in die BBS gekommen. Thema waren Zahlen und Daten, Budget und Stellenplanung. Statt eines Pressesprechers begleitete den Minister der für Unterrichtsversorgung zuständige Referatsleiter, Torsten Glaser. Konzentriert und detailorientiert diskutierten sie mit der Schulleitung die Situation  der BBS Duderstadt.

Die sei weiter angespannt, auch wenn sich die Schülerzahlen bei rund 800 stabilisiert hätten, machte Schulleiter Timo Tuschling deutlich. Sein Stellvertreter Friedel Nolte stellte das Konzept vor, dass die BBS zur Sicherung ihrer Zukunft entwickelte. Das müsse eingebunden werden in eine gemeinsame Struktur aller fünf Berufsbildenden Schulen im Landkreis Göttingen, warf Duderstadts Landtagsabgeordneter Lothar Koch (CDU) ein. Ein konsensfähiges Modell dafür vorzulegen, sei dem Kreis als Schulträger jedoch noch nicht gelungen, fügte Koch hinzu. Entscheidungen stünden aber kurz bevor, kündigte Kreisrat Franz Wucherpfennig an. Ab Anfang Oktober würden Beschlüsse des Kreistags vorbereitet, „die vor allem vom Standort Duderstadt mit seinen 800 Schülern auch eingefordert werden sollten“.

„Die Standortentscheidung ist Sache des Schulträgers“, machte der Minister die Verantwortung des Kreises deutlich. Er bot jedoch Hilfe an – „Begleitung, Beratung, Moderation, vielleicht auch das Durchschlagen des Knotens“. Auf seine Frage an Tuschling, wie sein Ministerium konkret unterstützen könne, verwies der BBS-Schulleiter auf eine fehlende Regelung für die Leitung der Abteilung Hauswirtschaft und Pflege.

Die wird seit Schuljahresbeginn von Katharina Peselmann wahrgenommen, ohne die entsprechende Position im Stellenplan einnehmen zu können. Ob der BBS mit mehr Eigenverantwortung, mit zeitlicher Flexibilität bei der Umsetzung von Stellenplanungen geholfen sei, fragten Althusmann und Glaser. Das bejahte die Schulleitung. „Das sichert den kleineren Schulen das Überleben“, unterstütze Stefan Beckermann von der Landesschulbehörde die Argumentation Tuschlings und Noltes.

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Die Berufsbildenden Schulen (BBS) in Duderstadt haben ihre Schülerzahl stabilisiert. 800 Jugendliche besuchen aktuell die Einrichtung in der Kolpingstraße, „Tendenz leicht steigend“, kann Schulleiter Timo Tuschling melden. Damit ist die Trendwende geschafft, vor zwei Jahren wurde noch vom drohenden Aus der BBS Duderstadt gesprochen.

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