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Beste Rübenernte aller Zeiten

Spitzenerträge bis zu 115 Tonnen je Hektar im Eichsfeld Beste Rübenernte aller Zeiten

Die Ernte war mengenmäßig in der Region in diesem Jahr insgesamt nicht schlecht, die Rübenernte toppte aber alle Rekorde. Mit 115 Tonnen je Hektar im Eichsfeld in der Spitze erzielten die Rübenanbauer Erträge, die es in der Vergangenheit bislang noch nie gegeben hat. Der Maschinenring Göttingen schätzt, das allein aus dem niedersächsischen Eichsfeld rund 35 000 Tonnen der Feldfrüchte in die Zuckerfabriken transportiert wurden.

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Mit 115 Tonnen je Hektar im Eichsfeld in der Spitze erzielten die Rübenanbauer Erträge, die es in der Vergangenheit bislang noch nie gegeben hat.

Quelle: dpa

Duderstadt/Rosdorf. „Es passte alles“, sagt Maschinenring-Geschäftsführer Jan Hampe. „Im Eichsfeld gab es Erträge wie noch nie – ein historischer Höchststand.“

Das Wetter spielte ganz besonders gut mit und sorgte für einen frühen Beginn der Vegetationsperiode. Es habe genügend Regen gegeben, wenn die Pflanzen ihn benötigten, so Hampe. Zu Beginn der Rodekampagne sei es ein bisschen nass gewesen, aber Ende November habe es gepasst. Aus dem Eichsfeld sind bereits alle Rüben  abtransportiert.

In den kommenden Wochen ist der Maschinenring noch bei Geismar, Adelebsen und Bovenden beschäftigt. Die Kampagne ist voraussichtlich noch vom 20. bis 25. Januar im Gange, um die Zuckerfabriken kontinuierlich mit Nachschub zu beliefern. Anschließend werden noch einige Transporte zur Biogasanlage nach Rosdorf gehen.

Biogasanlagen nehmen einen Teil der Rübenernte ab. Regen stört laut Hampe die Transporte nicht, da die Lastzüge nicht auf die Felder fahren müssen.

Das Eichsfeld mit seinen guten Böden im Raum Gieboldehausen bis Duderstadt liegt traditionell an der Spitze bei den Rübenerträgen. Im Eichsfeld liegt der Durchschnittsertrag bei rund 75 Tonnen je Hektar – deutlich mehr als sonst im Landkreis. Der Maschinenring rodet und transportiert dort fast die gesamte Rübenernte mit Ausnahme im Bereich von Friedland, Groß Schneen.

Hampe rechnet mit einer Rekordrübenmenge von rund 175 000 Tonnen in diesem Jahr. Die Rüben aus dem Eichsfeld werden in die Zuckerfabriken Schladen und Nordstemmen gebracht und dort von Nordzucker verarbeitet. Zuckerrüben sind für viele Landwirte der Region eine wichtige Feldfrucht. Rund 200 Rübenanbauer gibt es im Landkreis Göttingen, knapp 70 im Eichsfeld.

Im vergangenen Jahr hatte die Ertragsmenge etwas unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Rüben-Jahre gelegen, war jedoch deutlich geringer als in den beiden Vorjahren. Immer wieder hatten während der Kampagne beim Roden Pausen wegen Nässe eingelegt werden müssen. In diesem Jahr hatten die Landwirte auch bei anderen Feldfrüchten zumindest beim Ertrag nicht zu klagen.

Die Mengen seien gut gewesen, allerdings bei moderaten Preisen, sagt der Göttinger Landvolkgeschäftsführer Achim Hübner. Bei Getreide seien Trocknungskosten hinzugekommen. „Wir hoffen jetzt auf kräftigen Frost Anfang des Jahres”, wünscht sich der Verbandsvertreter.

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©Richter