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Bewährte Konzepte und neue Ziele

Tabalugahaus setzt auf zusätzliche Komponenten Bewährte Konzepte und neue Ziele

Vor neun Monaten ist die Leitung des Duderstädter Tabalugahauses einem neuen mehrköpfigen Team übertragen worden. Wie sich das bewährt und vor allem, welche zusätzlichen Komponenten die Einrichtung für Kinder und Jugendliche anstrebt, schildert Geschäftsführer Karsten Ley.

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Das Duderstädter Tabalugahaus.

Quelle: Oliver Thiele

duderstadt. „Die Aufteilung der Leitung in verschiedene Zuständigkeitsbereiche hat viele Vorteile gebracht“, meint Ley. Für Organisation und inhaltliche Aspekte ist in erster Linie Isabell Haase zuständig, den pädagogischen und therapeutischen Bereich hat Maral Alamdari unter ihrer Obhut, und der dritte im Team ist Oliver Weng, verantwortlich für die Haustechnik.

„Natürlich fließen die Aufgabenbereiche ineinander über, und das Team trifft gemeinsam Entscheidungen, aber durch die Aufteilung kann sich jeder auch intensiver seinem Arbeitsfeld widmen“, lobt Alamdari die neue Arbeitsweise, die sich zunehmend bewährt hat. Gemeinsam hege das Duderstädter Team Kontakte zu anderen Tabalugahäusern und natürlich zur Peter-Maffay-Stiftung als Träger. „Der Kern unseres Konzeptes bleibt auch weiterhin erhalten“, sagt Ley, strebt aber eine Verknüpfung mit anderen Duderstädter Partnern im Kinder- und Jugendbereich an.

So fehlen in der Stadt beispielsweise Krippenplätze. „Wir haben im Erdgeschoss zwei wenig genutzte Räume und sind bereit, diese als Kindertagespflege umzugestalten“, sagt Ley. Die Betreuung der Kinder zwischen einem und drei Jahren soll von einer selbstständig arbeitenden Erzieherin übernommen werden. Die Verhandlungen darüber seien am Laufen, erklärt Ley.

Ein weiterer neuer Aspekt sei die zunehmende Vernetzung in der Kinder- und Jugendarbeit mit der Gesellschaft Duderstadt 2020. Da sei zum Beispiel eine Zusammenarbeit bei Projekten wie der Jugenddisco ins Auge gefasst worden, die sich an Jugendliche bis zu 16 Jahren richtet, und wo auch Gäste aus dem Tabalugahaus teilnehmen könnten.

Bei einem Tag der offenen Tür am Sonnabend, 21. Mai, stellt das Team, das seit August 2015 im Einsatz ist, zwischen 11 und 16 Uhr die Einrichtung im historischen Fachwerkhaus gegenüber der St.-Cyriakus-Kirche vor. Spiel und Spaß für die ganze Familie stehe ebenso auf dem Programm wie die Möglichkeit zu Gesprächen, sagt Ley. Die Angebote des barrierefreien Tabalugahauses als Schutz- und Erholungsraum für traumatisierte Kinder richten sich an Familien und Gruppen, die Räume können aber auch zu Tagungen oder Fort- und Weiterbildungen genutzt werden. ny

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