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Bildschirm ersetzt Röntgenfolien

Digitalisierung der Radiologie Bildschirm ersetzt Röntgenfolien

Nach Inbetriebnahme des neuen Computertomographen ist im Krankenhaus St. Martini die Digitalisierung der Radiologie abgeschlossen worden. Die Ärzte können jetzt vom PC aus alle Daten bearbeiten und haben eine Direktverbindung zum Göttinger Klinikum.

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Besprechen Röntgenbilder: Clemens Borkert (l.) und Peter Passenberg.

Quelle: EF

Duderstadt. Von einer großen Arbeitserleichtung spricht St.-Martini-Geschäftsführer Markus Kohlstedde. Bei Röntgenuntersuchungen entfallen die Folienausdrucke, die Ergebnisse können von allen Abteilungen per Computer von der Radiologie angefordert werden. Ein Picture Archiving Communication System (PACS) ermöglicht es, dreidimensionale Bilder zu betrachten und Befunde zu erstellen.

Allein das durchschnittliche Datenvolumen einer einzigen Computertomographie-Untersuchung  beträgt 500 Megabyte. Durch das neue PACS sind die Bilder bei Ärztebesprechungen sofort auf Großbildschirmen online verfügbar. Abgerundet wurde die Systemumstellung durch die Anschaffung eines CD- und DVD-Brennroboters. „St. Martini ist eines der wenigen Krankenhäuser dieser Größenordnung, die das umsetzen konnten“, sagt Kohlstedde.

Die Modernisierung der Radiologie trage auch zur Strahlenreduktion bei. Der neue Computertomograph mit rascher Rotation und kurzer Scan-Zeit, der rund eine halbe Million Euro gekostet hat, liefert nicht nur hervorragende Bildqualität, sondern ermöglicht auch die Untersuchung von Risikopatienten, die bislang nach Göttingen überwiesen wurden.

„Durch den Abschluss des Projektes Radiologie 2015 in unserem Krankenhaus konnte der Workflow erheblich verbessert werden“, erklärt Ulrich Merten, Technischer Leiter von St. Martini. Statt ältere und auch aktuelle Röntgenaufnahmen suchen zu müssen, würden sie jetzt ohne Zeitverlust „just in time“ online zur Verfügung stehen. Kohlstedde verweist auf die vielen Investitionen zur Modernisierung von St. Martini in der jüngeren Vergangenheit und spricht von einem „weiteren Schritt, unser Krankenhaus zum Wohle des Patienten für die Zukunft zu rüsten“.

Spende übergeben

Die Tischlerei Johannes Müller GmbH unterstützt mit ihrer jährlichen Spende die „Förderinitiative St. Martini“. Martina Müller von der Geschäftsführung hat einen Scheck über 3000 Euro an Schwester M. Carola Brun übergeben. Die Förderinitiative will mehr Lebensqualität in das St. Martini Krankenhaus bringen – für Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erläutert Müller. So habe es in diesem Jahr bereits einige Anschaffungen gegeben, außerdem sei der „Raum der Stille“, in dem Angehörige von ihren verstorbenen Verwandten Abschied nehmen können, neu gestaltet worden.

Für das nächste Jahr seien weitere Projekte geplant, unter anderem „Stressbewältigung“ für Mitarbeiter. Die Spende trage dazu bei, dass die Umsetzung dieser Pläne leichter werde. Laut Schwester Maria Carola geht das Geld zu 100 Prozent in die Förderinitiative, „so dass wir als Spender sicher sein können, dass das Geld für gemeinnützige Projekte ausgegeben wird“, so Müller.

art

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©Richter