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Bischof Norbert Trelle: „Jetzt setzen wir Segel“

Eröffnung der Integrierten Gesamtschule Bischof Norbert Trelle: „Jetzt setzen wir Segel“

„Das Leben braucht Ziele, wir haben unser Ziel jetzt erreicht“, mit diesen Worten begrüßte Schulleiter Ingo Bickel zahlreiche Gäste, die sich am gestrigen Donnerstag zur Einweihung der Integrierten Gesamtschule St. Ursula eingefunden hatten.

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Präsentieren das neue Schulschild: Bischof Norbert Trelle mit Schülern, Schulleiter Ingo Bickel und Lehrer Hans Geisenhanslüke.

Quelle: OT

Es sei ein langer und auch steiniger Weg bis zu diesem Ziel gewesen, erinnerte Bickel in seiner Ansprache, aber bei allen Schwierigkeiten habe man das große Vertrauen der Elternschaft stärkend im Rücken gehabt und nun wolle man mit Zuversicht und Selbstvertrauen mit der Arbeit in der neuen Schulform beginnen. Insbesondere freute sich Bickel über die große Zahl von Anmeldungen für die IGS in Duderstadt: Es sind 102 Schülerinnen und Schüler.

Auf die lange Geschichte der Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule St. Ursula ging in seiner Festansprache auch der Leiter der Hauptabteilung Bildung im Bischöflichen Generalvikariat zu Hildesheim, Jörg Wächter, ein. Er erinnerte daran, dass der starke Schülerverlust nach dem kompletten Wegfall der Orientierungsstufe ein sehr markanter Anlass gewesen sei, die Gespräche über eine IGS St. Ursula wieder aufzunehmen, sie zu intensivieren und letztendlich diese Schulform durchsetzen und nun anbieten zu können. Auch in der IGS, so sei er sich sicher, werde eine besondere Komponente für ein gutes Schulleben und für pädagogischen Erfolg sorgen, die bislang schon im Vordergrund gestanden habe: der Geist des guten Miteinanders.

„Jetzt setzen wir Segel für eine Fahrt in eine gute Zukunft“, beschrieb bildlich der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle den Start der neuen Schulform in Duderstadt. Als Träger der St. Ursula Schule mit einer langen Tradition in der Brehmestadt freue er sich, dass die Kirche mit ihrem neuen Angebot auf eine so gute Nachfrage gestoßen sei. Gerne wolle man zusammen mit den Ursulinen dafür Sorgen, dass die Integrierte Gesamtschule hier eine gesicherte und erfolgreiche Zukunft zum Wohle ihrer Schüler habe.

In Grußworten gingen abschließend der CDU-Landtagsabgeordnete Lothar Koch, die Vorsitzende des Schulelternrates Susanne Schwedhelm und Domkapitular Propst Wolfgang Damm auf einzelne Aspekte der IGS-Gründung ein. Als Pädagoge warb Koch dafür, mehr und mehr zu flexiblen Schulformen zu kommen, die den gesteckten Zielsetzungen optimal gerecht würden. Auch brach er eine Lanze für die einzügige Grundschule im ländlichen Raum, die es ganz sicherlich wert sei, erhalten zu werden.

Von Sebastian Rübbert

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Kommentar

Die Einweihung der IGS St. Ursula macht Grenzen der Sprache deutlich. Es gibt keinen passenden Begriff für das Gefühl, mit dem man vor dem Ereignis steht.

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