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Bischof Norbert Trelle weiht Altar in Kirche St. Cyriakus Duderstadt ein

Kerzenschein am Tisch des Herrn Bischof Norbert Trelle weiht Altar in Kirche St. Cyriakus Duderstadt ein

St. Cyriakus ist festlich erleuchtet: In allen Farben strahlen die Fenster der Oberkirche in der Dunkelheit weit sichtbar. In der Mitte funkelt der Stern, der den Weg zum Eingang weist. Auch das Innere funkelt von Kerzenlicht und weihnachtlicher Beleuchtung. Im Zentrum züngeln kleine Flämmchen auf dem Altar.

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Weihrauchduft, festliche Stimmung und züngelnde Flämmchen: Mit einer feierlichen Messe weihte Bischof Norbert Trelle den neuen Altar.

Quelle: Schneemann

Duderstadt. Mit einem feierlichen Gottesdienst, den Bischof Norbert Trelle gemeinsam mit Propst Bernd Galluschke und Diakon Kevin Dehne zelebrierte, sind am Sonnabendabend der neue Altar und der Ambo, beide gestaltet vom Braunschweiger Künstler Claus Kilian, in der katholischen Kirche geweiht worden.

Eigentlich, sagte der Propst in seinen abschließenden Worten, heiße es immer, man erlebe einen solchen Moment nur einmal im Leben. Er selbst habe bereits zweimal in diesem Jahr das Glück gehabt: im renovierten Hildesheimer Dom und jetzt im Eichsfelder Dom.

Für die meisten Besucher der sehr gut gefüllten Kirche dürfte es aber tatsächlich ein einmaliges Erlebnis gewesen sein, an der feierlichen Liturgie teilzunehmen, deren ergreifendster Moment zugleich der stillste war: Nachdem der Bischof den Altar mit gesegnetem Weihwasser besprengt und mit Chrisam geölt hatte, ergoss sich Weihrauchgeruch im Kirchenschiff.

„Wie Weihrauch steige unser Gebet zu Dir empor“

„Wie Weihrauch steige unser Gebet zu Dir empor“, sagte der Bischof und begann nach und nach, kleine Kohlen zu entzünden. Der kostbare Duft erfüllte den Raum, bis schließlich leise die Orgel einsetzte und „Komm‘ Heilger Geist“ erklang.

„Eine Altarweihe ist Ausdruck der tiefen Überzeugung, dass Gott uns Orte schenkt, an denen wir Kraft schöpfen können“, hatte Trelle zuvor gesagt, nachdem er in seiner Predigt auf die Freude des Schenkens eingegangen war – und die Enttäuschung, wenn der Beschenkte nicht positiv reagiert.

Nicht immer sei es gleichbedeutend, einen Plan zu haben und damit auch das erwünschte Ziel zu erreichen. Das gelte auch für die Pläne Gottes, die nicht immer mit den eigenen übereinstimmten. Im „Haus des Lebens“, am Altar finde aber jeder Gläubige Rückhalt, Gemeinschaft und Geborgenheit.

Das Gotteshaus mit seinem liturgischen Zentrum bezeichnete er als ein Geschenk Gottes an die Menschen – nur eines, denn „Gott macht sich zum Geschenk“. Symbolisiert durch den Altar befindet sich dieses Geschenk nun geweiht in der Mitte der Katholiken der Duderstädter Gemeinde.

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©Richter