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Bitte um Ausnahme bei Teilöffnung der Duderstädter Fußgängerzone

Mit strikten Regeln Bitte um Ausnahme bei Teilöffnung der Duderstädter Fußgängerzone

In einem Schreiben an Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) setzt sich Lothar Dinges dafür ein, den Beschluss zur Teilöffnung der Fußgängerzone um einen Punkt zu ergänzen: An Wochenenden soll der Bereich Spiegelbrücke nicht befahren werden können.

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Stradtratsmitglied Lothar Dinges bittet um Ausnahme des Wochenendes bei Teilöffnung der Fußgängerzone.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Dinges schlägt dazu eine Ausweitung der Zeiten auf Sonnabend, 7 Uhr, bis Montag, 7 Uhr, vor. Ein entsprechender Passus ist in dem Ende Mai durch den Rat der Stadt Duderstadt gefassten Beschluss nicht vorgesehen. Dinges bittet zu prüfen, ob die Erweiterung der Regeln ohne weiteren Ratsbeschluss möglich sei. Er schlägt vor, per Umlaufbeschluss im Verwaltungsausschuss zu entscheiden.

Zudem bittet Dinges darum, den Wortlaut der beschlossenen Regelungen zum Thema Innenstadt „möglichst umgehend übermittelt zu bekommen und auf der Homepage der Stadt Duderstadt auch bald der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen“. Er habe bemerkt, dass bereits jetzt – obwohl die neuen Regeln noch keine Gültigkeit haben – auf der Spiegelbrücke diverse PKW „ein Durchfahrts- und Parkrodeo veranstaltet“ hätten. „Das muss unbedingt unterbunden werden“, fordert Dinges Kontrollen. „Wenn wegen fehlender Durchsetzungsfähigkeit jetzt die Regeln nicht eingehalten werden, erleben wir ein Chaos.“

Auch solle die Verwaltung die Presse über die Details der Umsetzung der Beschlüsse informieren. Eine Anfrage ist bisher nicht beantwortet worden. „Die Bürger erwarten Klarheit und direkte Information über die Ratsbeschlüsse“, begründet Dinges. Die temporäre Einschränkung der Maßnahme sollte besonders erwähnt werden. Bisher sei ihm in den Gesprächen mit Bürgern aufgefallen: „Niemand glaubt an die im Beschluss festgelegte Rücknahme.“

Er selbst habe noch das Vertrauen. In der jüngsten Sitzung des Rates hatte er seinen Rücktritt angekündigt für den Fall, dass die Lösung nicht akzeptiert werde. Politik und Bürgermeister erlitten im Falle eines Scheiterns einen „riesengroßen Vertrauensverlust“, glaubt Dinges, der sich in dem Brief nicht für seine Fraktion äußert, sondern als Mitglied des Stadtrates und Beigeordneter.„Darüber hinaus wage ich die Prognose, dass der dann zu erwartende Bürgerprotest nicht mehr so harmlos sein wird wie in den vergangenen zwölf Monaten“, sagt er.

Die im Mai gefassten Beschlüsse könnten „eine neue Phase der innerstädtischen Entwicklung für Duderstadt einleiten“, glaubt Dinges. Allerdings müsse die Umsetzung mit Fingerspitzengefühl, jedoch konsequent, erfolgen.

Ein verlässliches Umfeld bilde den Rahmen für eine positive Entwicklung, meint Dinges: „Wir benötigen noch viel mehr Dynamik und Schwung von Menschen, die bereit sind, sich im Gebäudebestand der historischen Altstadt zu engagieren.“

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