Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Björn Thümler besucht Rosenthaler Hof Duderstadt

„Wir brauchen mehr zentrale Aufnahmestellen“ Björn Thümler besucht Rosenthaler Hof Duderstadt

Einen „Mann mit Zukunft“ hat der CDU-Landtagsabgeordnete und erste stellvertretende Bürgermeister Lothar Koch am Montag im Duderstädter Rathaus begrüßt: Björn Thümler, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, wird als Spitzenkandidat für die Landtagswahl gehandelt. Im Rahmen seiner Sommertour hat der 44-Jährige gemeinsam mit Uwe Schünemann (MdL) und Fritz Güntzler (MdB) auch den Rosenthaler Hof besucht.

Voriger Artikel
Energieversorger Nörten-Hardenberg belohnen umweltbewusste Schüler
Nächster Artikel
Vandalismus am Duderstädter Busbahnhof

Björn Thümler besucht Rosenthaler Hof in Duderstadt

Quelle: dpa

Duderstadt. Die Aufstockung des Hotels von derzeit 200 auf 380 Plätze für Flüchtlinge sei inzwischen genehmigt, teilte Koch mit.

Zugleich forderte er einen „organischen und überschaubaren“ Übergang und verwies auf die bisher geleistete vorbildliche Integrationsarbeit im Eichsfeld. „Wir brauchen mehr zentrale Aufnahmestellen und Sprachkurse von Anfang an“, merkte Thümler an. Menschen aus sicheren Herkunftsländern sollten nicht weiterverteilt werden: „Wir müssen uns um die kümmern, die politisch verfolgt sind und dauerhaft hier bleiben.“

In Duderstadt ist Thümler bereits mehrfach gewesen. Die städtebaulich in Niedersachsen einmalige Stadt habe eine sehr positive Entwicklung genommen. Koch schlug einen Bogen vom Zukunftsvertrag bis zu den Ortsumgehungen Waake und Westerode. Der weitere Umgehungsverlauf im Raum Duderstadt könnte schon weiter sein,  wenn die Landesregierung das Verfahren beschleunigt hätte, meinte Thümler.

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) warf der CDU-Politiker Versagen vor. Das Verwaltungsgerichtsurteil zur Arbeitszeit der Gymnasiallehrer habe die Position der CDU bestätigt. Statt ideologisch nur noch auf eine Schulform zu setzen, müsse eine vielfältige Schullandschaft erhalten werden.

„Wir wollen uns auch um den Erhalt kleiner Grundschulen bemühen und Lehrer zur Verfügung stellen, solange die Schulträger das wünschen“, versicherte Thümler. Studenten der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) hätten bereits Ideen der CDU-Zukunftswerkstatt zur Ärzteversorgung und zum Immobilienmanagement im ländlichen Raum aufgegriffen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter