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Blitzer in der Duderstädter Fußgängerzone?

Grünen-Ratsherr regt Tempomessungen an Blitzer in der Duderstädter Fußgängerzone?

Duderstadt. Trotz der Diskussion um die Fußgängerzone und die Neuregelungen, die der Rat der Stadt beschlossen hat, nutzen Autofahrer die Fußgängerzone nach wie vor als Abkürzungsstrecke – und das auch noch zu schnell. Davon ist Grünen-Ratsherr Hans Georg Schwedhelm überzeugt. Er fordert nun Tempokontrollen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. Wenn sich in der Stadt herumspreche, dass in der Fußgängerzone geblitzt werde, reduziere sich die Zahl derjenigen, die unberechtigt die Innenstadt durchfahren, glaubt Schwedhelm. Diejenigen, die eine Durchfahrtserlaubnis hätten, würden sich eher an die Begrenzung auf Schrittgeschwindigkeit halten.

Die Zuständigkeit, den parkenden Verkehr zu regeln, liegt bei der unteren Verkehrsbehörde und damit bei der Stadt Duderstadt. Für die Kontrolle des fließenden Verkehrs ist die Polizei zuständig. „Der Landkreis Göttingen kann im Rahmen seiner Aufgaben Geschwindigkeitskontrollen durchführen“, erklärt Schwedhelm. Eben darum möge ihn die Duderstädter Stadtverwaltung bitten, so sein Wunsch, den er in einem Brief an Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) äußert.

„Der Landkreis hat die technischen Voraussetzungen“, so Schwedhelm. „Bisher hat die Stadt Duderstadt noch nicht den Wunsch an den Landkreis Göttingen herangetragen, Geschwindigkeitskontrollen in der Fußgängerzone durchzuführen“, sagt er.

Ginge es nach ihm, solle sich das nun ändern. In der Diskussion über die Fußgängerzone sei eine gemeinsame  Einschätzung gewesen, dass  neben der Anlage eines Pollers eine verstärkte Kontrolle des Verkehrs durch Polizei und Stadt Duderstadt notwendig sei.

Vorgeschrieben ist in der Fußgängerzone, Schritttempo einzuhalten. „Das sind fünf bis sieben Kilometer pro Stunde“, erklärt Schwedhelm. „Die Fahrzeuge, die berechtigt oder unberechtigt die Fußgängerzone befahren, beachten oft diese  Geschwindigkeitsregelung nicht.“  Von den zu schnell fahrenden Autos gehe eine Gefährdung der Fußgänger und insbesondere der spielenden Kinder aus, so der Fraktionsvorsitzende.

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©Richter