Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Blitzerbilanz für den Landkreis

In Osterode sind 2015 67.000 Fahrer beim Rasen erwischt worden Blitzerbilanz für den Landkreis

Bei rund 75 000 Verstößen sind im vergangenen Jahr Verkehrsteilnehmer im Landkreis Osterode erwischt worden. Allein 67 000-mal hat es wegen zu hoher Geschwindigkeit geblitzt. Dies geht aus einer Bilanz hervor, die die Verwaltung am Mittwoch veröffentlicht hat.

Voriger Artikel
Schüler teilen ihren Erfolg
Nächster Artikel
Neue Technik für die Heilig-Geist-Kirche

Allein 67 000-mal hat es wegen zu hoher Geschwindigkeit geblitzt.

Quelle: dpa

Osterode. Besonders häufig gingen demnach Verkehrssünder in die Falle, die am Auekrug in Richtung Gieboldehausen unterwegs waren, zeigt die vorläufige Bilanz, die nach der Auswertung von Daten aus fest installierten und mobilen Verkehrsüberwachungsanlagen erstellt worden war. Hier blitzte es 9556-mal an der fest installierten Anlage. In der Gegenrichtung wurden 7298 Schnellfahrer erwischt. Am stationären Blitzer am Herzberger Hof in Herzberg wurden hingegen nur 622 Verstöße registriert.

Wie Erster Kreistrat Gero Geißlreiter berichtet, lägen die Zahlen auf ähnlich hohem Niveau wie in den vergangenen Jahren. Da sich das Land Niedersachsen vorgenommen habe, bis 2020 die Zahl der Verkehrsverletzten und -toten um ein Drittel zu reduzieren, sei eine konsequente Verkehrsüberwachung ein Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zum Schutz der Wohnbevölkerung.  Durch die im Jahr 2015 erfassten Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren erwarte die Kreisverwaltung Einnahmen in Höhe von rund 1 900 000 Euro, so Geißlreiter.

„Dabei entfallen 1 550 043,10 Euro auf die durch die kommunale Messtätigkeit mit fest installierten und mobilen Überwachungsanlagen erfassten Verstöße“, berichtet der Erste Kreisrat. Dem Landkreis entstünden im Gegenzug Personal- und Sachkosten in Höhe von 1 216 457 Euro.
Die Einnahmen und Ausgaben der Verkehrsüberwachung seien im Kreishaushalt eingeplant, erklärt Geißlreiter. Ein Überschuss diene nach den Haushaltsgrundsätzen der Deckung des allgemeinen Finanzbedarfs.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter