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Bogenschützen des Rosenthaler BCS sind nach Immingerode umgezogen

Scheiben stehen auf dem Sportplatz Bogenschützen des Rosenthaler BCS sind nach Immingerode umgezogen

Die Verträge sind unterschrieben, Scheiben, Pfeile, Bögen und Rasenmäher abtransportiert und der Trainingsort verlegt: Der  Rosenthaler BSC ist nun kein Westeröder Verein mehr. Da ihre alte Trainingsstätte am Rosenthaler Hof nicht mehr genutzt werden konnte, sind die Bogenschützen nach Immingerode gegangen.

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Von Westerode nach Immingerode: Der Rosenthaler BSC hat seine neue Heimat auf dem TSV-Sportplatz gefunden.

Quelle: Thiele

Immingerode. Der erweiterte Vorstand des TSV Immingerode habe sich mit überwiegender Mehrheit dafür ausgesprochen, das Training der Schützen auf dem Sportplatz in Immingerode zu erlauben, bestätigt Rainer Nowak vom Vorstand des TSV. Ausschlaggebend sei gewesen, die „Sportstätte mit Leben zu füllen.“ Das täten die Schützen vorbildlich – nicht nur, indem sie regelmäßig trainierten, sondern auch durch Pflege des Sportplatzes. Die Option, den Spielbetrieb auch beispielsweise für den Jugendfußball zu ermöglichen, sei nach wie vor gegeben, erklärt Harald Neuhaus, Vorsitzender des Rosentahler BSC. „Der Platz wird nicht zweckentfremdet“, sagt er.

Zuletzt sei der Trainings- und Spielbetrieb in Immingerode eher sporadisch gewesen, so Nowak, zumindest im Außenbereich. In den Hallensportarten laufe es nach wie vor gut in Immingerode.

„Als die Schützen auf uns zukamen, haben wir uns besprochen und beschlossen, das ist eine gute Sache“, sagt Nowak. Dass es sich dabei um eine richtige Einschätzung gehandelt habe, zeige der Einsatz der Schützen schon zum jetzigen Zeitpunkt: „Der Platz wird wunderbar gepflegt.“ Außerdem sei der Verein froh, weitere Unterstützer beispielsweise für den Familientag gefunden zu haben, bei dem sich die Bogenschützen ebenfalls nur wenige Wochen nach dem Umzug beteiligen.

Auch für die Mitglieder des Rosenthaler BSC habe die Verlagerung der Trainingsstätte einige Vorteile mit sich gebracht, berichtet Neuhaus. Da die Mitgliederzahl zuletzt gestiegen sei, habe sich in Westerode auf Dauer ein Platzproblem abgezeichnet. Derzeit werde mit rund 15 Schützen regelmäßig trainiert. Außerdem sei es jetzt möglich, Wettbewerbe im Freien auszurichten. Ein erster Testlauf seien die Vereinsmeisterschaften, die am Sonnabend ab 15 Uhr ausgerichtet werden. Zudem hätten die Mitglieder bereits Interesse daran bekundet, ein Vergleichsschießen ähnlich der „Goldenen Rose“, die in der Halle ausgeschossen wird, anzubieten.

Positiv sei ebenfalls zu bemerken, dass die Schützen jetzt stärker wahrgenommen würden. Spaziergänger, Reiter und Dorfbewohner hätten schon einmal einen Blick auf den Trainingsbetrieb geworfen, erste Anfragen für Probestunden habe es ebenfalls gegeben. „Wir sind da offen“, erklärt Neuhaus. Wer Lust habe, sich mit dem Sport vertraut zu machen, könne sonnabends ab 15 Uhr zum fixen Trainingstermin kommen. „Unter der Woche ist auch häufig jemand da, der angesprochen werden kann“, sagt er.

Interessierte erhalten Auskünfte bei Neuhaus unter Telefon 05527/71566 oder online auf bogensport-duderstadt.de.

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