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Borkenkäfer-Plage im Harz befürchtet

Natur Borkenkäfer-Plage im Harz befürchtet

Eine Borkenkäferplage befürchten Harzer Förster. Das am Harzrand gelegene Untereichsfeld wird davon jedoch kaum betroffen sein.

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Fressen sich durchs Fichtenholz: Borkenkäfer-Larven.

Quelle: Heller

„Da die Fichtenbestände im Untereichsfeld nicht so groß sind, wird es vom Borkenkäferbefall nicht nennenswert betroffen sein“, sagt Otto Beck, Leiter des  für das Untereichsfeld zuständigen Forstamtes in Reinhausen. Da Fichten in der Region am häufigsten  befallen würden, sehe es im Harz anders aus. 

Hoher Befall

Dortige Förster rechnen mit höherem Befall aufgrund der warmen Witterung in diesem Frühjahr. Gegen den Baumschädling werden üblicherweise Fallen aufgestellt, die mit Lockstoffen die kleinen Käfer anziehen. Des weiteren ist bereits eine Vielzahl so genannter Totholzfallen aus frischen Fichtenkronen aufgestellt worden. Sie locken die Tiere ebenfalls an und vergiften sie. Befallene Bäume werden so schnell wie möglich gefällt und entfernt. 

Borkenkäfer können, so klein sie auch sind – nur wenige Milimeter –  aufgrund ihrer Vielzahl ganze Waldbestände vernichten. Als in dieser Hinsicht gefährlichste Art in der Familie der Borkenkäfer nennt die Forstliche Versuchsanstalt Nordwest in Göttingen den so genannten „Buchdrucker“.

                                                                                                                    Von mm

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