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Brandschutzübung an der Grundschule Hilkerode

Mit Blaulicht auf den Pausenhof Brandschutzübung an der Grundschule Hilkerode

Schwachstellen beim Brandschutz finden und die Erreichbarkeit der Fluchtwege überprüfen waren einige der Schwerpunkte bei der Brandschutzübung in der Paul-Maar-Grundschule. Neben der Hilkeröder Feuerwehr waren auch die Kameraden aus Breitenberg beteiligt.

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Schwachstellen beim Brandschutz finden und die Erreichbarkeit der Fluchtwege überprüfen waren einige der Schwerpunkte bei der Brandschutzübung in der Paul-Maar-Grundschule.

Quelle: Schauenberg

Hilkerode. Dichter Qualm drang aus den Fenstern des oberen Stockwerks des Schulgebäudes. Nachdem der heulende Feueralarm ausgelöst war, marschierten die Viertklässler ruhig durch den Haupteingang hinaus auf den Schulhof.

Die unteren Jahrgänge benutzten die anderen für sie jeweils näherliegenden Notausgänge. „Das kennen wir schon“, sagte Viertklässler Max, aber Erstklässlerin Laura bekam doch Angst, dass der Brand echt sein könnte.

„Wir machen etwa einmal im Jahr eine Brandschutzübung mit den Kindern“, erklärte Schulleiterin Andrea Ohse. Ziel sei Routine im Notfall. Die Lehrer waren vor der Übung ebenso wenig eingeweiht worden wie die ausrückenden Feuerwehrkameraden oder die Schüler.

Der Rauch kam aus dem Küchenbereich, eine Person wurde vermisst, so die Ansagen für die Feuerwehren. In wenigen Sekunden war der Schlauch betreibsbereit, der Wasserstrahl prasselte auf das Dach der Turnhalle. Bei den Kindern hatte sich herumgesprochen, dass es sich um eine Übung handelte. Auch Laura verlor ihre Angst und tanzte mit den anderen unter dem Wasserstrahl. Der Anblick der Feuerwehrleute in schweren Schutzanzügen wurde vertrauter für die Kinder.

Scheinbar klappte alles hervorragend: Bei den Feuerwehrleuten saß jeder Handgriff, die Übungspuppe wurde „gerettet“, alle Kinder hatten rechtzeitig das Gebäude verlassen, Alarm und Brandschutztüren funktionierten. Nur eine Schwachstelle wurde von Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Ahlborn und von der Schulleitung bemängelt:

Es gibt zu wenig Telefone in der Schule, um im Ernstfall einen Notruf abzusetzen. „Ärgerlich, denn dieser Mangel wurde schon bei der letzten Übung festgestellt und sollte von der Stadt Duderstadt als Schulträger schnellstens behoben werden“, forderte Ahlborn.

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