Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Breite Unterstützung für Duderstädter Martini-Initiative

Erfolg übertrifft Erwartungen Breite Unterstützung für Duderstädter Martini-Initiative

Einen erfolgreichen Start hat die Förderinitiative St. Martini hingelegt. Seit der Gründung am 30. April ist die Zahl der regelmäßigen Förderer von einem Dutzend auf 115, der Kontostand auf 28 000 Euro angewachsen.

Voriger Artikel
Solarkataster für Gieboldehausen
Nächster Artikel
Tödlicher Unfall auf B241 bei Berka

Wird renoviert und umgestaltet: Abschiedsraum in St. Martini.

Quelle: EF

Duderstadt. „Für Sie da – für Sie nah“ lautet der Leitspruch der Initiative, die von den Kostenträgern nicht abgedeckte Projekte im Krankenhaus, Seniorenpflegeheim und der Krankenpflegeschule St. Martini ermöglichen soll. Vorsitzender Markus Teichert zog in der ersten Förderer-Versammlung eine positive Bilanz: „Beiträge, Einzelspenden und die Zahl der Unterstützer haben die Erwartungen übertroffen.“ Ihre Basis hat die Initiative im Altkreis Duderstadt, aus der Gemeinde Gleichen konnten bislang keine, aus dem Obereichsfeld nur vereinzelt Förderer gewonnen werden. Deren Kreis reicht von Firmen und Verbänden über Kirchengemeinden und politische Gemeinden bis zu Einzelpersonen, darunter viele Ärzte. Dem 100. Mitglied überreichte Oberin Cárola Brun einen Blumenstrauß: Gerlinde Schneider besucht seit Jahrzehnten die Physiotherapie in St. Martini, ihre Schwester lebt seit zwei Jahren im Pflegeheim.

 
Nach der Einrichtung eines Friseurstübchens, das eine zweckgebundene Spende ermöglicht hat, soll das Pflegeheim Rollbretter für rückenschonendes Arbeiten bekommen, die Krankenpflegeschule Liederhefte, um den Kopieraufwand zu reduzieren. Bereits begonnen hat die Renovierung im „Raum des Friedens“, der mit dem Ziel eines würdigen Abschiedsraums für Verstorbene und Angehörige umgestaltet wird. Auch das Mobiliar soll ersetzt und Wandleuchten angebracht werden. Auf offene Ohren in der Versammlung stieß der Wunsch von Intensivmediziner Patrick Jung nach einem neuen Beatmungsgerät.

 
„Der Erfolg der Förderinitiative steht im Gleichklang mit dem Erfolg des Gesundheitszentrums St. Martini und der hohen Zufriedenheit mit dessen Leistungen“, betonte Teichert. Die Initiative biete als „Förderverein light“ rechtliche und administrative Vorteile. Als „front office“ kümmere sie sich um Akquisistion und Pflege der Förderer, die gemeinnützige St. Martini GmbH als „back office“ um die Verwaltung. Die knappen ehrenamtlichen Ressourcen könnten so besser ausgeschöpft werden. Statt eines Vorstands gibt es einen Sprecherkreis, der jetzt um den Duderstädter Ulrich Sommer erweitert wurde.

 
Von der Auftaktveranstaltung im Rathaus bis zur Präsentation auf Frühlingsmarkt und Gesundheitsmeile sei die öffentliche Resonanz sehr positiv gewesen, berichtete Teichert. Weiteren Aufschwung verspricht sich die Initiative vom Patienten-Mailing, das nach Einführung von Einverständniserklärungen im November starten soll.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter