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Breitenberg: Landkreis investiert Millionen in Deponie-Erweiterung

Neuer Polder wird befüllt Breitenberg: Landkreis investiert Millionen in Deponie-Erweiterung

Wie geplant ist der neue Polder auf dem Gelände der Boden- und Bauschuttdeponie des Landkreises zwischen Breitenberg und Duderstadt Ende des Jahres in Betrieb gegangen. Er wird bereits mit Material gefüllt. Rund 2,7 Millionen Euro wurden investiert.

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Deponie-Erweiterung: Zweiter Polder ist in Betrieb gegangen.

Quelle: Schauenberg

Breitenberg. Kosten und Zeitplan blieben laut Kreisverwaltung im Plan. Der Landkreis Göttingen erweitert die Deponie um einen zweiten Polder, um mehr Platz für die Einlagerung von Boden und Bauschutt zu schaffen. 120 000 Kubikmeter zusätzlich können jetzt dort abgelagert werden. Die Länge der Laufzeit verlängert sich dadurch nach Angaben des Umweltamtes um zirka 15 Jahre. Die Fläche des neuen Polders beträgt rund 18 000 Quadratmeter. Eine Duderstädter Baufirma erledigte die Bodenarbeiten.

Um auch unter anderem Straßenaufbruch ablagern zu können, wurde der Untergrund abgedichtet. Seit 1995 gibt es die Deponie bei Breitenberg. Die Mengen auf der Deponie wuchsen in den vergangenen Jahren auf rund 8000 Anlieferungen im Jahr an. Das Einlagerungsvolumen des ersten Polders ist bald erschöpft.

1997 wurde dort die Kompostanlage im Osten des Landkreises in Betrieb genommen. Biologisch abbaubare Abfälle aus der Grünen Tonne sowie Garten- und Parkabfälle aus privaten und gewerblichen Anlieferungen werden auf der Deponie zu „Duderstädter Kompost“ verarbeitet. Etwa 70 Prozent werden landwirtschaftlich vermarktet, 30 Prozent gehen an Privatleute oder Gewerbebetriebe.

Seit 2006 gibt es dort außerdem einen Recyclinghof. Seitdem werden in der Anlage auch Elektroschrott, Haus- und Sperrmüll, Altmetalle, Tapetenreste, Altholz und Papier entgegengenommen. Neben der mittlerweile stillgelegten Zentraldeponie bei Deiderode betreibt der Landkreis eine weitere Boden- und Bauschuttdeponie sowie ein weiteres Kompostwerk nördlich der Stadt Dransfeld im Westen des Landkreises. Auch sie wurde bereits erweitert.

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