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Breitenberger Wasserhochbehälter saniert

Weltwassertag am 22. März Breitenberger Wasserhochbehälter saniert

Die Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungs- GmbH (EEW) hat den Wasserhochbehälter Breitenberg saniert. Dabei wurde eine der beiden gefliesten Kammern an Boden und Decke mit Polyethylen (PE)-Platten ausgekleidet. Aus Anlass des Weltwassertages am 22. März hat das Unternehmen das Innenleben gezeigt.

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Abteilungsleiter Ulrich Adler in der frisch sanierten Kammer des Hochbehälters in Breitenberg.

Quelle: Niklas Richter

Breitenberg. „Die EEW versorgt die Region von Gerblingerode bis Lindau und von Rhumspringe bis Waake und Bösinghausen mit Trinkwasser aus Brunnen und der Rhumequelle“, erzählt Abteilungsleiter Ulrich Adler. Das Wasser werde in Wasserhochbehältern zwischengespeichert. Dazu wird das Wasser automatisch in die Behälter gepumpt, wenn es auf einen festgelegten Mindestpegel abgesunken ist. „Dadurch steht immer ein ausreichendes Volumen für die Versorgung der Bevölkerung, aber auch als Löschwasser bereit“, so Adler. Durch die Behälter werde die natürliche Geländetopografie genutzt. Denn wegen des Aufbaus oberhalb von Ortschaften sei der ausreichende Druck in der Wasserleitung gewährleistet. „Das ist ökologisch und ökonomisch sinnvoller, als die Pumpen alle paar Minuten anlaufen zu lassen.“

„Wir betreiben zehn solcher Hochbehälter“, so Adler. „Die meisten wurden Ende der 60er-Jahre errichtet und sind nun rund 50 Jahre alt.“ Deshalb hat die EEW mit der Sanierung begonnen. Der 270 Meter hoch gelegene Hochbehälter Breitenberg, der neben Breitenberg auch Brochthausen, Langenhagen und Fuhrbach, versorgt, besteht aus zwei 1500 Kubikmeter fassenden Kammern. Waren bis vor kurzem noch beide gefliest, so leuchtet die sanierte jetzt in durchgehendem Blau. Die Verlegung der vier Millimeter dicken PE-Platten auf 300 Quadratmetern Wandfläche und 180 Quadratmetern Sohle hat eine Spezialfirma übernommen, die 25 Jahre Garantie auf ihre Arbeit gibt. Die Arbeiter haben die Platten komplett verschweißt und die Nähte auf Dichtigkeit überprüft. „Das Material kann Spannungen aufnehmen und lässt sich gut reinigen“, beschreibt Adler die Vorteile. Als Sicherheit haben die Arbeiter eine Drainage eingebaut. Falls Wasser durch eine undichte Stelle fließen sollte, wird dies über eine Ablaufbohrung im Boden außerhalb der Kammer sichtbar gemacht.

Bevor der sanierte Behälter zu Ostern in Betrieb geht, wird die Kammer mit einem Spezialreinigungsmittel endgereinigt.„Die Kosten der Sanierung betragen 100.000 Euro“, erzählt Adler, betont aber, dass durch die Investition das Wasser auch weiterhin allen Qualitätsvoraussetzungen entspricht. „Darüber hinaus verringern sich die künftigen Unterhalts- und Instandhaltungskosten“, ergänzt Geschäftsführer Markus Kuhlmann.

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