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Bühne und Technik für Rock gegen Rechts aufgebaut

Duderstadt Bühne und Technik für Rock gegen Rechts aufgebaut

Das erste Rock-gegen-Rechts-Festival des Bündnisses gegen Rechts „Duderstadt bleibt bunt“ steigt am Sonnabend, 14. Oktober, ab 17 Uhr im Kulturwerk Euzenberg. Seit Donnerstag laufen intensive Vorbereitungen in Halle 16 des Gewerbeparks.

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Markus Sander (l.) und Mirko Repp bei Aufbauarbeiten.

Quelle: Art

Duderstadt. Als ersten Schritt haben Mitglieder des Vereins Kulturwerk Euzenberg und des Bündnisses am Donnerstag die Bühne in der Halle aufgebaut, die der städtische Bauhof bereitgestellt habe, berichtet Andreas Goldmann, der für sich für das Kulturwerk ehrenamtlich um den Aufbau für das Festival mit kümmert. Außerdem sei auf der Bühne das von Kalle Steinmetz bereitgestellte Schlagzeug platziert worden, das alle teilnehmenden Bands am Sonnabend benutzen würden.

Mit dem Aufstellen der Traverse für die Lichttechnik und dem Aufhängen des Moltons als dekorativem Gestaltungselement setzten Mirko Repp, Inhaber der Firma Repp Veranstaltungstechnik aus Göttingen, und „Lichtmann“ Markus Sander am Freitag die Arbeiten fort. Es folgten der Aufbau der Tonanlage und das Einmessen, berichtet Repp. Dazu wurden ein Messmikrofon aufgestellt und Frequenzen in den Raum gesendet. Anhand der Daten konnte Repp anschließend die Anlage regulieren. Die Akustik in der Halle sei eine „besondere Herausforderung“, beschrieb er seinen Eindruck.

Der Kontakt zum Bündnis gegen Rechts sei durch deren Kinoabende im Kulturwerk entstanden, bei denen Mitglieder des Bündnisses über ihre Aktivitäten informierten, berichtet Wighrab, Vorsitzender des Vereins Kulturwerk Euzenberg. Der Getränkeausschank sei in den Händen von Sebastian Ibba und Julian Motz von Ibba Music. Die tamilische Gemeinschaft Göttingen werde zwei Stände betreiben, an denen es tamilische Spezialitäten mit und ohne Fleisch gibt.

Bekannteste Teilnehmer beim Festival sind die Lokalmatadoren „Marylin’s Cage“. Die Gruppe steht für geradeaus rockende Songs mit einprägsamen Melodien. Das Trio vereint Gitarrenriffs wie zu besten Zeiten des Rocks der 1970er- und 1990-Jahre mit treibenden Bass-Grooves und knallharten Drums.

Aus dem obereichsfeldischen Holungen kommt die vor sechs Jahren gegründete Gruppe Blind Links. Die fünf Musiker bezeichnen ihr Genre als „Pock“, womit sie eigenkomponierte deutschsprachige Pop und Rock-Musik abkürzen. Alle Beteiligten hatten vor Gründung der Band unterschiedliche musikalische Erfahrungen gesammelt.

Gast aus dem „Pott“ ist die ebenfalls aus fünf Mitgliedern bestehende Gruppe „84breakdown“. Die Gruppe, deren Mitglieder in Bochum, Duisburg und Herne zuhause sind, sieht sich mit ihrem Stil in der Punktradition und bezeichnet ihre Variante als „rotzigen Punkrock“.

Alternative nennen auch die Musiker von Sir Collapse als musikalischen Schwerpunkt. Die vier Musiker kommen aus Neuss und Düsseldorf.

Die Gruppe Open Parachine kann nicht teilnehmen. Da der Bassist schwer erkrankt sei, hat sie am Freitag ihren Auftritt abgesagt. An deren Stelle wird die Duderstädter Deutschrock-Band Rock.Boten beim Festival spielen.

Der Veranstaltungsort werde ab dem Euzenberg-Kreisel ausgeschildert, kündigt Wihgrab an. Im Umfeld der Halle stünden ausreichend Parkplätze bereit.

Von Axel Artmann

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