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„DenkmalKunst“ und Demo

Bündnis gegen Rechts bittet um Unterstützung „DenkmalKunst“ und Demo

Das Bündnis gegen Rechts ruft die Bürgermeister der Fachwerk-Fünfeck-Städte auf, sich einer Demo gegen den „Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“ anzuschließen. Hintergrund ist eine geplante Kundgebung der vom Bündnis als rechtsradikal eingestuften Gruppe am Tag der Exkursion zur DenkmalKunst.

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Die fünf Fachwerkstädte Hann. Münden, Duderstadt, Northeim, Einbeck und Osterode bilden zusammen das Fachwerk-Fünfeck.

Quelle: Richter (Archiv)

Duderstadt. Für Sonnabend, 22. Oktober, werden in Duderstadt zahlreiche Gäste aus den am Fachwerk-Fünfeck beteiligten Städte erwartet. Sie wollen einen Rundgang zu historischen Gebäuden unternehmen, in denen Kunst und Musik präsentiert werden sollen. Der Abschluss der Veranstaltung ist für den Nachmittag vorgesehen, ab 16.30 Uhr soll es ein Konzert in der alten Stadtbibliothek geben.

„Stadtspaziergang“ mit Zwischenkundgebungen

Eine halbe Stunde später will der „Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“ seine Demonstration mit einer stationären Kundgebung am Zentralen Omnibus-Parkplatz beginnen. Von dort aus, so kündigt es „Freundeskreis“-Sprecher Jens Wilke in einer Videobotschaft an, mache sich die Gruppe auf zu einem „Stadtspaziergang“. Zwischenkundgebungen seien am Rathaus und am Stadthaus vorgesehen, heißt es auf Facebook.

Bündnis vor dem Rathaus

Das Bündnis plant seine Veranstaltung jetzt, anders als ursprünglich geplant, für 15 Uhr. Vor dem Rathaus soll es eine Dreiviertelstunde lang Musik und Redebeiträge geben. Anschließend muss ein anderer Ort aufgesucht werden, die Verwaltung hat dazu den Herwig-Böning-Platz zugewiesen. Gegendemos sind aber auch an der Ober- und der Unterkirche angemeldet.

Über den genauen Ablauf der Veranstaltung will das Bündnis die Bürgermeister noch informieren. „Duderstadt bleibt bunt“ bittet die DenkmalKunst-Besucher aus Hann. Münden, Northeim, Einbeck, Osterode und Duderstadt, sich nach dem Stadtrundgang der Gegendemo anzuschließen. Als Begründung nennt das Bündnis bereits bestehende oder angekündigte Aktivitäten des „Freundeskreises“ auch in den Fachwerk-Fünfeck-Städten. „Im Sinne der wirtschaftlichen und sozialen Prosperität der Region“ hofften sie auf eine Bündelung demokratischer Kräfte „gegen das rechte Gedankengut und für unsere Region“.

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