Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Bürger klagen über ausbleibende Reparaturen

Unmut Bürger klagen über ausbleibende Reparaturen

Für Unmut sorgen ausbleibende Ausbesserungsarbeiten an Eichsfelder Straßen in Regie des Straßenbauamtes in Goslar. Auf der Landesstraße zwischen Duderstadt und Fuhrbach sind schon seit langem die Seitenstreifen marode, auf der Bundesstraße zwischen Seeburg und Seulingen fehlen weiterhin die Mittelstreifen.

Voriger Artikel
Kornhaus-Fusion mit Volksbank Dransfeld perfekt
Nächster Artikel
Geld fließt für Umgestaltung der Schützenallee

Für Zweiradfahrer besonders gefährlich: Marode Seitenstreifen an der Landesstraße zwischen Duderstadt und Fuhrbach.

Quelle: Blank

Die Seeburgerin Gudrun Heinemann hat mit ihrer Skepsis Recht behalten. Im November vergangenen Jahres hatte sie bemängelt, dass auf der B 446 zwischen Seeburg und Ebergötzen seit 2009 die Fahrbahnmarkierungen fehlen – und bezweifelt, dass vor dem Frühjahr dieses Jahres noch etwas geschehen würde. Ihre Einschätzung hat sich bewahrheitet. Die Markierungen sind immer noch nicht aufgebracht. Dafür hat sie ebensowenig Verständnis wie Hubert Kellner, zumal die Markierungen auf der sanierten B 27 bei Waake sogleich erfolgt seien.

Bei allem Verständnis für die viele Arbeit, die Konjunkturprogramme und harte Winter dem Straßenbauamt beschert haben, ist auch der Fuhrbacher Dieter Böning verärgert über die Behörde. Vor allem die Bankette der schmalen, abschüssigen und kurvenreichen Landesstraße zwischen Roter Warte und Fuhrbach bildeten seit mittlerweile zwei Jahren eine Gefahrenquelle. „Die unbefestigten Seitenstreifen mit unterschiedlichen Vertiefungen und Ausspülungen sind für Zweiradfahrer lebensgefährlich“, meint Böning. Es gebe nicht einmal den Hinweis „Seitenstreifen nicht befahrbar“, an Gefahrenpunkten seien lediglich Warnbaken aufgestellt worden, der Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern im Winter sei unzureichend gewesen, lediglich durch Unfälle beschädigte Leitplanken seien ausgetauscht worden.

Die ausgefahrenen Bankette, wie es sie an mehreren Strecken gebe, würden nach und nach repariert werden, versichert auf Tageblatt-Anfrage Harald Guhse, der die dem Straßenbauamt unterstellte Straßenmeisterei Herzberg leitet. Die Ausbesserungsarbeiten seien wetterabhängig. Er rechne damit, dass sie bis Ende April erledigt werden könnten. Das gelte auch für die Fahrbahnmarkierungen auf der B 446. Der Auftrag sei vergeben. Für die Markierungsarbeiten, so Guhse, brauche man aber beständiges Wetter, und es dürfe morgens nicht zu kalt sein.

Straßenbauamtsleiter Günter Hartkens bedauert, dass es mit der Fahrbahnmarkierung wegen des frühen Winterbeginns im vergangenen Jahr nicht mehr geklappt hat. Der Bündelauftrag für Markierungsarbeiten im Bereich der Straßenmeisterei Herzberg war bereits im Mai vergangenen Jahres an eine Firma aus Sachsen-Anhalt vergeben worden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter