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Bürgerinitiative lehnt Beschluss für Duderstädter Fußgängerzone ab

SPD stellt Anfrage an Nolte Bürgerinitiative lehnt Beschluss für Duderstädter Fußgängerzone ab

Vor dem nichtöffentlichen Treffen des überparteilichen Lenkungsausschusses am Freitag und der öffentlichen Ratssitzung am 28. Mai haben die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Lebendige Stadt Duderstadt in einer internen Sitzung noch einmal ihre Grundsatzpositionen bekräftigt. Den mehrheitlichen Beschluss von Ortsrat und Fachausschuss zum Verkehrskonzept für die Innenstadt lehnt die Bürgerinitiative ab und erwägt, einen Fachanwalt für Verkehrsrecht einzuschalten.

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Quelle: Richter/Archiv

Duderstadt. „Wir wollen keine Öffnung der Fußgängerzone – weder als Einbahnstraße vom Westerturm bis zur Servatiuskirche noch beidseitig in der Bahnhofstraße“, sagen Hans-Georg Schwedhelm und Peter Palmai. Auch die Besucher der Innenstadt, die vom Großraumparkplatz über die Schmiedegasse gehen, müssten dann eine befahrene Straße überqueren. Die Begründung mit dem Umbau des Stern-Parkplatzes hält die BI für nicht nachvollziehbar und lehnt auch die geplanten Kurzzeitparkplätze ab. Die künftige Situation am Stern-Parkplatz sei noch nicht absehbar, voraussichtlich würden die öffentlichen Parkplätze dort aber weniger und die Kurzzeitparkplätze zum Dauerzustand. Befürchtet wird auch Parksuchverkehr auf der Spiegelbrücke. Die Sackstraße solle zwar vom Westerturm aus Einbahnstraße werden, könne aber auch im Ringverkehr über den Großraumparkplatz umfahren werden.

 
Die Entscheidung für einen Poller am Gropenmarkt begrüßt die BI, hält das aber für nicht ausreichend und fordert einen weiteren Poller für die Marktstraße. Der unberechtigte Verkehr dort, der nach wie vor nicht kontrolliert werde, könne weiter durch die Marktstraße fahren.

 
Die SPD-Fraktion hat vor der Ratssitzung eine Anfrage an Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) gestellt. Die Fraktionsvorsitzende Doris Glahn will wissen, wieviele Kurzzeitparkplätze geplant sind, wie die Einhaltung der Parkdauer kontrolliert wird, welche Beschilderung der Fußgängerzone im Bereich Spiegelbrücke und Bahnhofstraße Rechnung trägt und wie die erhebliche Einschränkung der Fußgängerzone dort begründet wird. Außerdem will sie die „adäquate Parkfläche“ im Satzungsentwurf erläutert haben.

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