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Bürgerinitiative organisiert Bürgerfrühstück zum Thema Fußgängerzone

Blockade zum Frühstück Bürgerinitiative organisiert Bürgerfrühstück zum Thema Fußgängerzone

Wie geht es nach der Ablehnung der Beschlussvorlage zur Fußgängerzone durch den Bauausschuss weiter?

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„Selbst überrascht“: Hans-Helmut Herbold von der CDU-Ratsfraktion im Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative.

Quelle: Pintschak

Duderstadt. Damit das Thema der Neugestaltung nicht aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwindet, hatte die Bürgerinitiative „Lebendige Stadt Duderstadt“ am Sonnabend ein Diskussionsfrühstück vor dem Duderstädter Rathaus organisiert. Demonstrativ wurden mitten in der Fußgängerzone Picknicktische aufgestellt. Unter anderem war damit die Zufahrt vom Gropenmarkt gesperrt, genau dort, wo nach dem zunächst gefundenen Konsens aller beteiligten Gremien unter Mitsprache der Bürgerinitiative ein Poller seinen Dienst tun soll.

Den einen oder anderen Autofahrer, Einheimische und Auswärtige, überraschte die Ansage der Frühstücksteilnehmer „hier ist die Durchfahrt nicht erlaubt“ sichtlich. Auf Diskussionen ließ sich jedoch keiner so recht ein. Anders einige zufällig vorbei kommende Passanten: Aktive der Bürgerinitiative verteilten einen offenen Brief an Bürgermeister, Stadt- und Ortsrat zur Information an die Bürger und versuchten, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.

Dabei reichten die Reaktionen von: „Ist doch klar, dass hier keine Autos fahren sollten“ bis zur Diskussion der ganz großen Themen: „Zu viele Absperrungen schaffen Umwege. Außerdem sollten wir wirklich darüber nachdenken, wie wir die Innenstadt insgesamt attraktiver machen können“, meinte einer der Diskutierenden. Dabei ist die Neugestaltung und Belebung der Fußgängerzone mit Bänken und Spielgeräten nicht das eigentliche Problem, denn die ist quasi bereits beschlossen. Und auch die Neufassung der Fußgängerzonen-Satzung inklusive Poller schien schon Konsens. Bis zur Ablehnung im Bauausschuss.

Nun befürchtet die Bürgerinitiative, dass das Thema versandet und letztlich mit dem Argument, es fehle ein Gesamtkonzept für die Innenstadt, nichts zur Verkehrsberuhigung unternommen wird. „Das werden wir nicht hinnehmen. Wir werden weiter dafür arbeiten, dass der Bürgerwille umgesetzt wird“, sagt Katja Neumann von der BI. Hans-Helmut Herbold, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt, geriet zufällig mit seinem E-Bike in das Bürgerfrühstück.

Ihn hatte das Votum des Bauausschusses nach eigenen Worten ebenfalls überrascht: „Wir hatten eigentlich alles ausdiskutiert.“ Dass die Regelungen zur Durchfahrung der Fußgängerzone missbraucht würden, steht für ihn außer Zweifel: „Die Probleme sind bekannt. Die Frage ist, wie wir am besten handeln.“  Das sieht die Bürgerinitiative ebenso und hofft nun auf die Sitzung des Rates am Dienstag, 21. Oktober: Dieses Gremium kann den Beschluss des Bauausschusses kippen.

Von Birgit Freudenthal

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