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Bürgerinitiative will wieder Verkehr zählen

Duderstadt Bürgerinitiative will wieder Verkehr zählen

In den vergangenen Monaten ist es ruhig gewesen um die Bürgerinitiative „Lebendige Stadt Duderstadt“ (BI). Sobald sich das Wetter bessere wollen die Mitglieder wieder aktiv werden, kündigt Sprecher Wilfried Dierkes an.

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Duderstadt aus der Luft.

Quelle: Mischke

Duderstadt. Nach dem Inkrafttreten der Satzung, der Installation des Pollers am Rathaus, der Anschaffung von Sitzgelegenheiten und Fahrradständern für die Innenstadt und die Änderung der Verkehrsführung im Bereich der Sackstraße habe die Bürgerinitiative zunächst beobachten wollen, ob es zu Verbesserungen der Situation in der Innenstadt komme, berichtet Dierkes.

Tatsächlich werde beispielsweise gut angenommen, dass es in der Innenstadt neue Sitzgelegenheiten gebe, sagt der Sprecher der Bürgerinitiative, die sich für eine belebte Fußgängerzone stark macht. Dennoch gebe es noch Luft nach oben: Beispielsweise wäre, so Dierkes, eine Idee, die Stufen am Rathaus mit Holzplanken zu belegen, um dort weitere Sitzgelegenheiten zu schaffen. Die oberste Stufe müsse dabei frei bleiben, glaubt er: „Sonst entsteht eine Stolperkante.“ Außerdem müsse geprüft werden, inwiefern es Probleme bei Starkregen geben könne.

Auch in unmittelbarer Nähe, rund um die Mariensäule nämlich, fände der Sprecher der BI Sitzgelegenheiten günstig. Dazu, so glaubt er, müsse nur das Gitter entfernt werden. „Einmal grundgereinigt könnte der Sockel sofort als Bank genutzt werden“, glaubt Dierkes. Bei der Landesdenkmalbehörde wolle er sich noch einmal erkundigen, ob das Gitter wie auch die Säule selbst unter Denkmalschutz stehe oder nicht. Auch das Thema „Spielgeräte“ sei noch nicht abschließend behandelt, sagt Dierkes. „Möglichst noch in diesem Sommer sollte es weitergehen“, fordert er. Im Raum ständen die Installation eines Trampolins oder ähnlichen Großgeräts und kleinerer Spielgeräte.

Das Ursprungsanliegen der BI, den unberechtigten Autoverkehr aus der Fußgängerzone herauszuhalten, sei noch nicht in Gänze umgesetzt, sagt Dierkes. Noch immer würden zu viele Ausnahmegenehmigungen erteilt, die Kontrollen durch die Polizei und das Ordnungsamt hätten wieder abgenommen, zudem gebe es nach wie vor Autofahrer, die schlicht zu schnell unterwegs seien. Daher habe sich die Bürgerinitiative vorgenommen, sich bei anderen Städten mit Fußgängerzonen zu erkundigen, wie dort mit Ausnahmen umgegangen werde. Beispielsweise gebe es das Modell, einmalige Ausnahmen zu erlauben - und sogar die zu nehmende Strecke vorzuschreiben.

Zudem solle es ab Mai wieder Verkehrszählungen geben, insbesondere im Bereich der Spiegelbrücke. Dort sei vermehrt zu beobachten, sagt Dierkes, dass Autofahrer aus Richtung Westerturm kämen und entweder im Bereich der Bahnhofstraße anhielten, um zu parken oder dorthin weiterführen.

Auch im Bereich der oberen Marktstraße sei weiter zu viel Verkehr zu beobachten. „Die Apothekenstraße ist der neue Gropenmarkt“, spricht Dierkes die Ausweichstrecke an, die Autofahrer nun nutzten, um nahe an die Innenstadt heranfahren zu können.

Info:

Die Bürgerinitiative „Lebendige Stadt Duderstadt“ hat im März wieder die Arbeit aufgenommen und ein erstes Treffen abgehalten. Um die nächsten Schritte zu planen und eine Verkehrszählung in der Fußgängerzone vorzubereiten, wollen sich die Unterstützer der BI am Dienstag, 26. April, wieder im evangelischen Gemeindehaus an der Haberstraße treffen. Beginn ist um 18.30 Uhr.

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©Richter