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Bürgermeister Nolte empfängt liberale Delegation

Duderstadt Bürgermeister Nolte empfängt liberale Delegation

Mitglieder der FDP hat Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) am Donnerstag im Rathaus empfangen. Der Landesvorsitzende Stefan Birkner ließ sich entschuldigen. Er musste wegen der Situation im niedersächsischen Landtag nach Berlin reisen. Der Termin soll bis 15. Oktober nachgeholt werden.

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Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU, 2.v.r.) empfängt die FDP-Mitglieder (v.l.) Holger Bernd, Thorsten Feike, Christian Grascha, Konstantin Kuhle und Wolfgang Feike.

Quelle: Franke

Duderstadt. „Leider ließ sich der Termin des Landesvorsitzenden nicht verschieben“, erklärte Wolfgang Feike, Vorsitzender des FDP-Ortsverbanfdes Altkreis Duderstadt. Die weiteren Gäste im Rathaus waren Landtagsmitglied Christian Grascha, parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Konstantin Kuhle, Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen und Direktkandidat im Bundestagswahlkreis 53, Holger Bernd, Direktkandidat für die Landtagswahl im Wahlkreis Duderstadt/Gieboldehausen, sowie die Ratsherren der Stadt Duderstadt Thorsten Feike und Thomas Linkhorst. Zunächst besuchten die Politiker die Firma Ottobock. Dort wie auch beim Bürgermeister-Empfang waren Hans Georg Näders Pläne zum Schützenplatz-Areal ein Gesprächsthema. Näder wolle dort die Schützenhalle und Stadthalle durch einen Neubau ersetzen, erläuterte Nolte noch einmal die Pläne. Dazu solle es ein Seegrundstück geben sowie ein neues Hotel. „Wenn sich solch eine Möglichkeit für eine Stadt auftut, dann wäre jede Stadt dankbar dafür“, sagte Grascha. Für solch ein Projekt sollten alle Hürden aus dem Weg geräumt werden, zumal es ein Projekt für mehrere Generationen sei, wie sein Vorredner Thorsten Feike betont hatte.

Grascha zeigte sich aber auch überrascht von der interkommunalen Zusammenarbeit der Städte Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim und Osterode im Fachwerk-Fünfeck. „Ich kennen solch eine Zusammenarbeit eigentlich nur innerhalb eines Landkreises“, sagte er. Hier ginge die Zusammenarbeit ausnahmsweise über zwei Landkreise und fünf etwa gleich große Städte. „Das ist für mich ein neuer Ansatz.“ Nolte hatte zuvor erklärt, dass die Zusammenarbeit nicht nur auf der Fachwerkebene bleiben müsse, sondern auch in andere Bereiche ausgedehnt werden könnte. Daraus könne etwas Modellhaftes sowohl für den Süden als auch den Norden Deutschlands entstehen.

Ein weiteres der angesprochenen Themen neben Infrastruktur, Wirtschaft und Öffentlichem Personennahverkehr war die Digitalisierung der Schulen. Dies sei eine der zentralen Herausforderungen, erklärte Grascha, nachdem Thorsten Feike berichtet hatte, dass beispielsweise das Eichsfeld Gymnasium die Schule sei, die am besten ausbilden soll aber am schlechtesten ausgestattet sei. Nolte formulierte darüber hinaus die Hoffnung, dass die Städtebauförderung in einfacher Form weitergeführt werde. „Es wäre schön, wenn jeder, der etwas vorhat, auch etwas tun kann“, so der Bürgermeister.

Von Rüdiger Franke

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