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Bürgermeister aus dem Eichsfeld treffen sich

Lückenschluss ganz oben auf der Liste Bürgermeister aus dem Eichsfeld treffen sich

„Auf den Fundamenten unserer Geschichte in eine gemeinsame Zukunft“ – das hatten sich die Eichsfeldstädte auf die Fahnen geschrieben, als sie sich nach der Wende zur Zusammenarbeit entschlossen. Zum 26. Mal sind die Bürgermeister aus Duderstadt, Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis und Dingelstädt am Mittwoch zusammengekommen, um sich über die Entwicklungen in ihren Städten auf den aktuellen Stand zu bringen und neue Ziele zu definieren.

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Austausch auch über Ziele für die Zukunft: Damit haben sich die Bürgermeister der Eichsfeldstädte sowie HVE- und Straßenbauamtsvertreter beschäftigt.

Quelle: Schauenber

Duderstadt. Dabei standen Wirtschaft, Tourismus und Infrastruktur im Vordergrund.

Wolfgang Nolte (Duderstadt), Thomas Spielmann (Heilbad Heiligenstadt), Gerd Reinhardt (Leinefelde-Worbis) und Arnold Metz (Dingelstädt) gingen gemeinsam mit Vertretern der Straßenbauämter in Goslar und Leinefelde sowie mit den Altbürgermeistern und Hans-Georg Kracht vom Heimat- und Tourismusverein HVE in Klausur. Ein Thema dabei: die Verbesserung der Infrastruktur.

Hinsichtlich des Verkehrswegeplanes Deutsche Einheit lobte Nolte, Bund und Länder hätten Wort gehalten. In einem gemeinsamen Brief setzen sich die Bürgermeister jetzt für den Lückenschluss Nordhausen – Bad Sachsa beziehungsweise die Schwerpunktstrecke an der Bundesstraße 247 ein. Die Plan­­­fest­stellungsunterlagen für die Fortsetzung des Projekts bis Teistungen und Ferna seien eingereicht, jetzt gehe es  um die Baugenehmigung und die Finanzierung.

Bundes- und Landesverkehrsministerien, Landkreise und Straßenbau­ämter würden in dem Schreiben gebeten,  so Nolte, den ­Lückenschluss mit oberster ­Priorität im Bundesverkehrs­wegeplan zu behandeln. In einem zweiten Brief habe man die ­verbesserungswürdige „Daten­autobahn“ im Eichsfeld angesprochen.

Weiterhin beschäftigten sich die Bürgermeister mit den Planungen der großen Ereignisse im laufenden Jahr, etwa den Eichsfeldtagen, dem Chortreffen und dem Fest der Einheit. Zum Stand der Planungen sagte Nolte: „Wir werden mit unseren Partnern um den 3. Oktober herum Schritte der Gemeinsamkeit leben.“ Wie diese aussehen könnten, stehe noch nicht fest.

Für ihr Treffen hatten die Bürgermeister ein besonderes Datum gewählt, den 21. Januar, den Tag, an dem 1990 rund 50 000 Menschen bei der „Kofferdemo“ an der Grenze demonstriert hatten. Mit diesem Termin und dem Treffpunkt am Grenzparkplatz in Teistungen, „unserem Platz der Deutschen Einheit“, wie Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) sagte, demonstrierten auch die Bürgermeister – und zwar den Zusammenhalt unter den Städten.

Zugleich stand das Treffen im Zeichen der Solidarität mit den Opfern des Terrors in Frankreich.

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©Richter