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Bürgerwald in Duderstadt wächst

Bislang 325 „Bäumchen am Wegesrand“ gepflanzt Bürgerwald in Duderstadt wächst

Im Rahmen der Aktion „Bäumchen am Wegesrand“ wird das Aufforstungsgebiet „Eiergrund“ nahe der Roten Warte mit Bäumen bepflanzt. Besonderheit an diesen Bäumen: sie können von Bürgern gespendet werden und erhalten dann ein Schild mit dem Namen des Besitzers.

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Beschriften ihren Baum (v.l): Günther Reimann mit seinen Enkeln Emily und Yari.

Quelle: Gries

Duderstadt. In diesem Jahr hat die Aktion, bei der 25 Feldahorn gepflanzt wurden, zum 15. Mal stattgefunden. Der Grundgedanke sei bereits im Ausrichtungsjahr der Landesausstellung „Natur im Städtebau“ 1994 entstanden, blickt Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) zurück. Die Pflanzaktion stehe für einen Schritt zur Realisierung eines „Bürgerwaldes“. In Zusammenarbeit mit Landespfleger  Frank Widera von Duderstädter Bauhof und Duderstädter Bürger Günther Reimann wurde die Aktion ins Leben gerufen und freut sich seither großer Beliebtheit. „Insgesamt 325 Bäume wurden bereits angepflanzt“, sagt Nolte, für nächstes Jahr seien bereits neue 15 Bäume in Planung. Allein Reimann habe bereits 85 Bäume auf der Fläche erworben. Viele davon hat er seinen Enkeln geschenkt.

Die zehnjährige Emily und der sechsjährige Yari dürfen mithelfen, als ihr Opa die Schilder an ihren Bäumen befestigt. „Emily hat schon zehn Bäume und Yari sechs, zu jedem Lebensjahr einen“, berichtet Reimann. Sein jüngster Enkel ist dabei allerdings der wohl jüngste Baumbesitzer: der drei Monate alten Jon hat jetzt seinen ersten Baum bekommen. „Ich möchte damit ein besonderes Zeichen zu meinen Lebzeiten setzen und einen Wald schaffen, in dem Familien mit ihren Kindern spielen und herumtoben können“, berichtet Reimann und erinnert sich an seine Kindheit, in der er an der Roten Warte im Winter Schlitten gefahren ist.

Auch Karl-Heinz Bode aus Westerode ist stolzer Besitzer eines Feldahorns und bringt ein eigens angefertigtes Schild am Baum an. „Den haben mir meine Kinder zum 70. Geburtstag geschenkt“, erzählt Bode.  
Von Helena Gries

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