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Hütehunde im Wettbewerb

Bundesleistungshüten auf Gut Herbigshagen Hütehunde im Wettbewerb

Fleiß, Befolgen von Anweisungen, richtiges Einschätzen der Lage, selbstständiges Arbeiten: Diese Tugenden von Vierbeinern sind beim Bundesleistungshüten der Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde (AAH) gefragt, das am Sonnabend auf Gut Herbigshagen begonnen hat.

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Schäfer und Altdeutsche Hütehunde zeigen im Wettbewerb ihr Können.

Quelle: Richter

Duderstadt. Gelbbacke, Fuchs, Schwarzer, Strobel und damit seit Jahrhunderten speziell für die Arbeit an der Herde gezüchtete Hütehunde spielen die Hauptrolle auf der exponiert gelegenen Wiese oberhalb der Gutsgebäude. Die besten Leistungshüter aus zehn Landesverbänden ermitteln ihren nationalen Sieger. Bei strömendem Regen erlebte das  Publikum schon am Eröffnungstag, wie die Schafe eigensinnig immer wieder ihren eigenen Weg suchen und es die Hunde trotzdem schaffen, alle auf Kurs zu halten.

Die Schäfer treten ausschließlich mit Gespannen Altdeutscher Hütehunde an. Zu einem Gespann gehören jeweils zwei Hunde: Ein Haupthund, der die „große Verantwortung“ hat und ein Beihund, erläuterte Cornelia Kruse, Schriftführerin des AAH-Landesverbandes Niedersachsen, der den Wettbewerb gemeinsam mit der Heinz-Sielmann-Stiftung ausrichtet.

Vorführungen und kleiner Markt

Bei zwei Vorführungen konnten die Zuschauer am Sonnabend die Arbeitsweise der „Australian Kelpies“ an Schafen kennen lernen, die sich sehr vom Hüten mit Altdeutschen Hütehunden unterscheidet. Aufgabe dieser Rasse ist es unter anderem, vereinzelte Schafe zusammenzutreiben und die Tiere zu sortieren, so Domeyer. Flankiert wird das Programm durch einen kleinen Markt und Vorführungen, die Altdeutsche Hütehunde bei verschiedenen Hundesportarten sowie die Arbeit von Rettungshunden zeigen.
 

Schäfer bewegen Herde über Parcours
Die Schäfer und ihre Hunde müssen eine Herde von 285 Schafen, die von der Schäferei Bodmann und Rudolph aus Seeburg gestellt wurde, über einen Parcours bewegen. Es gilt, die Schafe auszupferchen, auf engem Raum zu hüten und über eine Brücke zu treiben. In einem weiten Gehüt sollen die Schafe das angebotene Futter rationell nutzen, an einer anderen Stelle soll der Schäfer die Schafherde sicher an einem Verkehrshindernis vorbeiziehen lassen und beim Eintrieb kommt es darauf an, die Schafe sicher einzupferchen.

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