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Bundestagsabgeordneter Fritz Güntzler (CDU) bezieht Stellung zu Europafragen

EU-Projekttag Bundestagsabgeordneter Fritz Güntzler (CDU) bezieht Stellung zu Europafragen

Schon wieder prominenter Besuch im Duderstädter Eichsfeld-Gymnasium: Nachdem Stefanie Heinzmann erst kürzlich zu Gast gewesen war, kam am Dienstagvormittag Fritz Güntzler. Statt Musik hatte der Göttinger Bundestagsabgeordnete (CDU) Politik im Gepäck – genauer gesagt Europapolitik.

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Fritz Güntzler am Duderstädter Eichsfeld-Gymnasium.

Quelle: Eckermann

Duderstadt. Am Projekttag der Europäischen Union verbrachte Güntzler zunächst zwei Schulstunden mit Zehntklässlern, um Fragen zu beantworten. Anschließend beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Gestaltung von Plakaten zum Thema.

Die Fragerunde zum Aufwärmen eröffnete Güntzler selbst: „Wie viele Mitgliedsstaaten hat die EU?“ Schwups, gehen die Finger hoch. „Wie viele haben den Euro?“ Schon schwieriger. „Macht es wie bei Schlag den Raab, macht eine grobe Schätzung“, ermunterte Güntzler. Schließlich gab es auf jede Frage eine Antwort.

Rat, Kommission, Parlament und Ministerrat – die Schüler wussten, welche Organe zur Europäischen Union gehören. Wer allerdings was macht, war ihnen ganz klar. Güntzler erklärte Funktionen, berichtet von den Köpfen dahinter, gab einen Überblick die Aufgabenbereiche. Außerdem thematisierte er aktuelle Fragestellungen wie die Rolle Russlands oder die Eurokrise. „Man hätte die Griechen nie aufnehmen dürfen“, sagte Güntzler. Jetzt sei die große Frage: Sind die Griechen bereit, ihre Reformen umzusetzen? Falls nicht: „Volkswirtschaftlich wäre der Austritt Griechenlands mutmaßlich zu verkraften, das ist aber nicht unser Ziel“, sagte Güntzler.

Mit ihren Fragen legten sich die Schüler nicht allein auf Europapolitik fest. Sie interessierten sich auch für den Weg hin zu einem politischen Amt oder den Alltag eines Politikers. So schilderte Güntzler den Ablauf einer typischen Sitzungswoche: Nach dem Tatort gehe es mit dem ICE nach Berlin in die Zweitwohnung. Gespräche, „manchmal zwischen Rührei und gekochtem Schinken“ gehörten ebenso dazu wie die Vorbereitung und Teilnahme an Sitzungen. Neben der politischen Arbeit sei er auch noch als Wirtschaftsprüfer tätig, berichtete Güntzler. Und treibe Sport.

Der passionierte Läufer sei Spieler beim FC Bundestag, ließ der 49-Jährige die Schüler wissen. „Neulich habe ich in einer Traumkombination mit den Linken ein Tor vorbereitet“, erzählte der bekennende Bayern-München-Fan, der die Chüler ermunterte, einmal eine Tagesfahrt in den Bundestag zu unternehmen.

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©Richter