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„Bunt statt Braun“: Protest in Lindau geplant

Bündnis „Bunt statt Braun“: Protest in Lindau geplant

Das Bündnis „Bunt statt Braun“ ruft zu einer Protestaktion in Lindau auf. Anlass ist die erste Kundgebung des „Freundeskreises Thüringen / Niedersachsen“ in der Gemeinde Katlenburg-Lindau am Sonnabend, 23. Januar.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Lindau. Bürger, Teilnehmer des Runden Tisches Flüchtlingshilfe, Mitglieder von Vereinen, Parteien und Kirchenvertreter hätten ein Bündnis gegründet, das sich gegen die Aktivitäten des als „äußerst Rechts geltenden“ „Freundeskreises“ wenden wolle, teilt die Bündnissprecherin mit.

Das Dorf Lindau sei erstmals mit der „Rechten Szene“ konfrontiert und hoffe daher auf breite Unterstützung gegen das Aufkommen des „Freundeskreises“. Geplant sei für Sonnabend, 23. Januar, zunächst ein ökumenisches Friedensgebet. Beginn ist um 15.30 Uhr in der katholischen Kirche. Fortgesetzt werden soll die Kundgebung dann um 15.45 Uhr auf dem Kirchplatz.

Das Motto laute „Lindau darf bunter werden“, so das Bündniss, die dazu aufruft, eine „kreative und bunte Gegenöffentlichkeit gegen die vom ,Freundeskreis´ geschürte Ausländerfeindlichkeit herzustellen“. Unter anderem seien Musikbeträge und Reden vorgesehen.

„Jeder hat das Recht, vor Krieg, Bombenterror und Hunger zu fliehen – und wir hier sind in der glücklichen Lage, Asyl und Hilfe jeglicher Art geben zu können“, beurteilt Lore Exner, Sprecherin des Bündnisses, die geplante Umwandlung des Gebäudes des Max-Planck-Instituts bei Lindau in eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge.

Es handele sich dabei um eine Herausforderung, „die wir gemeinsam meistern können“, aber keine Gefahr. Anders sieht dies der „Freundeskreis“. Während einer Veranstaltung in Duderstadt hatte einer der Sprecher die Einrichtung der Flüchtlingsunterkunft als Grund genannt, nun Kundgebungen in Lindau abhalten zu wollen.

Der Lokale Aktionsplan im Landkreis Northeim (LAP) und das Northeimer Bündnis gegen Rechtsextremismus unterstützen die Aktion des Bündnisses „Bunt statt Braun“ am Sonnabend nach dessen Angaben und rufen zu einer regen Teilnahme auf.

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©Richter