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Bunte Bänder gegen braune Gesinnung

Protest gegen "Freundeskreis" Bunte Bänder gegen braune Gesinnung

Seit einem Jahr ist der „Freundeskreis Thüringen / Niedersachsen“ in der Region aktiv. Ebenso lange protestiert ein Bündnis gegen Rechts gegen die Gruppierung. So auch am Sonnabend, 22. Oktober, wenn der „Freundeskreis“ seinen Jahrestag in Duderstadt feiern will.

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Der "Freundeskreis" will in Duderstadt einen "Spaziergang" zu seinem einjährigen Bestehen machen.

Quelle: Pförtner

Duderstadt. „Duderstadt bleibt bunt“ ruft die Bewohner der Innenstadt dazu auf, bunte Fahnen und Bänder, Transparente und Plakate mit Symbolen und Parolen „gegen den braunen Mob“ in die Fenster zu hängen. Das Bündnis wolle damit ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen.

„Geschlossen und friedlich“ wolle man dem entgegentreten, was der „Freundeskreis“ seit einem Jahr versuche – sich in Duderstadt zu etablieren, erklärt Sebastian Voswinckel, Sprecher des Bündnisses gegen Rechts „Duderstadt bleibt bunt“. „Das muss am Anfang der Entwicklung geschehen. Wenn sich die Rechtsextremen erst eingerichtet haben, ist eine Befreiung aus deren Umklammerung und die Wiederherstellung des guten Rufs der Stadt nur mit wesentlich höherem Aufwand möglich.“

Kreative und friedliche Inhalte

Er hoffe, alle demokratischen Kräfte beteiligten sich an der Fensterschmuck-Aktion und einer Gegenveranstaltung. Als positive Beispiele nennt er Dransfeld und Lindau, wo das Einstehen von Bürgern, Politikern und Vertretern der Verwaltung dafür gesorgt habe, dass es ein nur „kurzes Intermezzo der Rechten“ und derer Veranstaltungen gegeben habe. Für den 22. Oktober sei eine Gegenkundgebung vorgesehen, zu der nähere Informationen noch bekannt gegeben würden, so Voswinckel. Er kündigt für das Bündnis „kreative und friedliche, aber vor allem auch inhaltliche Beiträge“ an. „Im Sinne der Resolution gegen Rechts des Stadtrats vom Januar 2016 müssen jetzt alle gemeinsam für demokratische Werte eintreten“, bittet er um breite Unterstützung des Bündnisses. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Duderstadt zu einem zweiten Bad Nenndorf oder Wunsiedel wird.“

Der „Freundeskreis“ plant, sein einjähriges Bestehen mit einem „Spaziergang durch Duderstadt“ zu feiern. Die Veranstaltung, an der auch Thügida-Mitglieder teilnehmen sollen, stehe unter dem Titel „Ein Jahr FKTN – Ein Jahr patriotischer Widerstand“, so die Ankündigung.

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©Richter