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CDU Mingerode gegen Neuausweisung von Bauplätzen

Vom Verfall bedroht CDU Mingerode gegen Neuausweisung von Bauplätzen

„Die vorhandenen und ausgewiesenen Bauflächen sollen erhalten bleiben“, spricht sich der Ortsverband der CDU in Mingerode dagegen aus, weitere Bauplätze im Ort zu schaffen. Wie Ortsverbandsvorsitzender Manfred Görth verdeutlichte, ständen derzeit 60 Bauplätze zur Verfügung, sowohl als Wohnmischgebiet als auch für die reine Wohnbebauung.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

An einer Neuausweisung hinge immer, jemanden zu finden, der sich um die Erschließung kümmere, den Bebauungsplan erstelle und die Kosten trage. Das erfordere ein ordentliches Konzept und Investoren- oder Genossenschaftsmodelle, die derzeit nicht umsetzbar seien.

Den Vorschlag der Gruppe Unabhängige Wähler Mingerode / SPD, sechs bis acht Bauplätze zwischen Fahnenweg und Hildesheimer Straße schaffen, halte er für unrealistisch. „In der Vergangenheit hat es Gespräche mit Investoren gegeben“, begründet Görth. „Sie erbrachten keine Ergebnisse.“ Eine neuerliche Suche nach Finanzgebern müsse professionell vorgenommen werden.

„Zunächst sollten wir uns um die Häuser kümmern, die dem Verfall überlassen sind“, argumentiert Görth. Hier gebe es „eine Handvoll“ Bauten, die in ihrem aktuellen Zustand nicht bewohnbar seien und deren Sanierung zu kostenintensiv wäre, als dass sie sich lohnte. Diese Gebäude sollten abgerissen werden, um Platz zu schaffen für Neubauten, wie sie derzeit von jungen Familien gefragt seien. „Man muss einfach unterscheiden zwischen den Fachwerkbauten in Duderstadt, bei denen jede Sanierung gefördert werden sollte, und den 50 oder 60 Jahre alten Häusern im Mingeröder Ortskern. Die kann man niemandem so zumuten.“

Das Problem der unbewohnbaren und sanierungsintensiven Gebäude in den Ortskernen sehe er in vielen kleinen Orten, in denen die Zersiedelung dazu geführt habe, dass die Ortskerne eine Abwanderung erfahren hätten. „Die weitere Zersiedelung muss gemindert werden“, sagt Görth. Damit lasse sich das Ortsbild abrunden und der Ortskern ansehnlicher gestalten. „Voraussetzung wäre eine Lockerung des Denkmalschutzes und ein Programm, welches ausschließlich diese Form von Gebäuden und deren Abriss fördert.“

Das Thema soll auch während der nächsten Sitzung des Ortsrates Mingerode am Donnerstag, 5. Februar, auf den Tisch kommen. Das Gremium tagt öffentlich ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Ratskeller.

Platz für Skater - Halfpipe an der Boulebahn

Der Ortsverband der CDU setzt sich für die Neuanschaffung einer Skaterbahn an der Lindenallee ein. Dies haben die Mitglieder während der Jahreshauptversammlung beschlossen. Ein entsprechender Antrag der Gruppe CDU/Thomas Linkhorst im Ortsrat Mingerode liegt vor. Das Gremium wird am Donnerstag, 5. Februar, zu diesem Thema beraten. „Das Vorhaben, eine gebrauchte Bahn zu errichten, ist nicht umsetzbar“, erklärte CDU-Ortsverbandsvorsitzender und Ortsbürgermeister Manfred Görth im Anschluss an die Jahreshauptversammlung. Eine kleine Halfpipe, die vor dem Duderstädter Jugendfreizeitheim abgebaut worden ist, sei nicht mehr zu verwenden. Die Erfahrungen aus Duderstadt und Gerblingerode zeigten aber, dass eine Skaterbahn zur Aufwertung beitrüge, so Görth weiter. Daher wolle man den Gedanken auch nach Mingerode tragen. Zwei Sponsoren hätten bereits ihre Unterstützung zugesagt, so der Ortsbürgermeister. Auch ein Ingenieur sei bereits gefunden. Die Anlage, die in der Nähe der Boulebahn errichtet werden solle, sei zwar kostenmäßig nicht zu unterschätzen – Görth geht von rund 10 000 Euro aus –, doch, „wenn man nichts beginnt, kann man nichts zu Ende bringen.“ Es sei denkbar, dass bis zur Fertigstellung noch zwei bis drei Jahre ins Land gingen, in denen weitere Mittel akquiriert werden könnten.

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©Richter