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Schatten-Minister sagt Hilfe für Krankenhaus Duderstadt zu

St-Martini-Ausbau Schatten-Minister sagt Hilfe für Krankenhaus Duderstadt zu

Auf diese Botschaft haben die Verantwortlichen für das St.-Martini-Krankenhaus und Duderstädter CDU-Politiker gewartet - und sie kam prompt: „Wir werden die Baufinanzierung für ihr Haus mit mehr Mitteln ausstatten, damit es zügig vorankommt“, versprach am Montag der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers aus Lingen.

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Informationsbesuch im Duderstädter Krankenhaus St. Martni mit dem CDU-Landtagsabgeordneten und nominierten Sozialminister der Christdemokraten, Reinhold Hilbers (rechts).

Quelle: Ulrich Schubert

Duderstadt. Auf diese Botschaft haben die Verantwortlichen für das St.-Martini-Krankenhaus und Duderstädter CDU-Politiker gewartet - und sie kam prompt: „Wir werden die Baufinanzierung für ihr Haus mit mehr Mitteln ausstatten, damit es zügig vorankommt“, versprach am Montag der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers aus Lingen.

Die Aussage hat Gewicht: Hilbers ist stellvertretender Vorsitzender der CDU im niedersächsischen Landtag und unter anderem für die Bereiche Soziales, Familie und Gesundheit zuständig. Der CDU-Spitzenkandidat für die nächste Landtagswahl, Bernd Althusmann, hat ihn in sein sogenanntes Schattenkabinett geholt. Wenn die CDU im Oktober stärkste Kraft werden sollte, soll Hilbers Sozialminister in Niedersachsen werden. Während eines Zwischenstopps in Duderstadt besuchte er am Montagabend mit den Landtagskandidaten Thomas Ehbrecht (Duderstadt) und Ludwig Theuvsen (Göttingen), dem Duderstädter Landtagsabgeordneten Lothar Koch sowie dem Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler St. Martini.

„Ich bin beeindruckt, wie Sie es geschafft haben, sich wirtschaftlich so schnell zu sanieren und erfolgreich zu stabilisieren“, fasste Hilbers nach einer Präsentation des Hauses zusammen und fügte an: „Sie sind schon eine Adresse - auch in Hannover.“ Zuvor hatte St-Martini-Geschäftsführer Markus Kohlstedde die Entwicklung des Hauses skizziert. Noch bis 2013 musste die zum katholischen Vinzenz-Verbund gehörende Einrichtung jährlich hohe Defizite auffangen, seitdem schreibt sie positive Zahlen. Erreicht worden sei das durch mehr Leistungen auch als kleines ländliches Krankenhaus mit weniger Personal und eine organisatorische Umstrukturierung, erklärten Kohlstedde und der Ärztliche Direktor Dr. Udo Iseke - und durch Investitionen für Neues. Und so soll es im großen Umfang weiter gehen. In den nächsten acht Jahren soll St. Martini in drei Bauphasen unter anderem um ein neues Bettenhaus, einen neuen ebenerdigen Funktionstrakt, der alle OPs und Behandlungsbereiche vereint, und einen neuen Eingangsbereich mit „Shop in Shop“-Struktur erweitert werden. 28 Millionen wird das kosten. Der Haushaltsausschuss des Landtages habe sein O.K. dafür längst gegeben, versicherte Koch, lobte in diesem Zusammenhang auch die amtierende SPD-Sozialministerin Cornelia Rundt, und fügte an: „Das ist schon eine große Nummer für ein regionales Krankenhaus - und ein Signal für seine Zukunft.“ Genehmigungsverfahren, konkrete Pläne und die Organisation eines so großen Projektes seien allerdings nicht einfach, räumte Kohlstedde ein - und bekam die erleichternde Botschaft von Hilbers, dass die CDU im Falle eines Wahlsieges auch dafür mehr Geld zur Verfügung stellen wolle.

Während des Krankehaus-Besuches wollten eingeladene Duderstädter Jungwähler von Hilbers unter anderem wissen, wie er und die CDU den Personalnotstand im Pflegebereich und den Ärztemangel an Kliniken auflösen wolle. Entscheidend sei, den Pflegeberufe mehr Wertschätzung entgegen zu bringen und das personal besser zu bezahlen. Außerdem plädiere er dafür, die Zahl der Studienplätze im Fachgebiet Medizin zu erhöhen und die Zugangsbarrieren zu reduzieren.

Von Ulrich Schubert

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