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CDU-Stadtverband will vor den Wahlen „Gas geben“

Koch hofft auf vier Vertreter CDU-Stadtverband will vor den Wahlen „Gas geben“

Für die Kommunalwahl im kommenden September haben sich die Duderstädter Christdemokraten einiges vorgenommen. Überzeugende Listen, möglichst vier Vertreter im Kreistag und eine Reihe von Veranstaltungen – das sind die Ziele.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Duderstadt. Mit den Vorbereitungen hat sich der Vorstand des CDU-Stadtverbandes während seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. „Wir wollen in allen Orten mit überzeugenden Listen antreten, in denen auch interessierte Nichtmitglieder der Union berücksichtigt werden können, wenn dies die Zustimmung der Ortsverbände findet“, erklärt Stadtverbandsvorsitzender Frank Germeshausen einen ersten Schritt, der nun gegangen werden solle. Insbesondere engagierte Frauen und junge Mitglieder seien angesprochen, sich zu beteiligen.

Dies gelte ebenso für die Stadtratswahl wie auch die zum Kreistag. Für letztgenanntes strebe die CDU an, vier Vertreter zu entsenden. Dies sei wünschenswert, „um dem Eichsfeld eine noch stärkere Stimme zu geben“, betonte Landtagsabgeordneter Lothar Koch. Die Kandidaten, die bis Mitte März benannt werden können, sollen am 19. April aufgestellt werden.

In der Vorbereitung der Kommunalwahlen wolle die CDU im Stadtverband „richtig Gas geben“, sagte Germeshausen. Geplant sei eine Reihe von Veranstaltungen. Diese sollen in enger Zusammenarbeit mit dem Göttinger Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler stattfinden und offen sein für alle interessierten Bürger, so Germeshausen.

Ein weiterer Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit sei das  „CDU-Aktuell“. Die nächste Ausgabe der Zeitung soll in den kommenden Wochen gedruckt und flächendeckend verteilt werden.

Während der Sitzung betonte Bürgermeister Wolfgang Nolte, die vom früheren Innenminister Uwe Schünemann kreierten Zukunftsverträge überstiegen um ein Vielfaches den mit großem Pathos inszenierten Südniedersachsenplan der derzeitigen Landesregierung. Duderstadt habe durch den Zukunftsvertrag einen Großteil seiner Schulden abgebaut, und auch der neue Landkreis Göttingen mit Osterode profitiere mit mehr als 80 Millionen Euro.

Hinsichtlich des Grenzlandmuseums Eichsfeld führte Nolte aus, dass die neue Thüringer Landesregierung die Einrichtung jährlich mit 210 000 Euro fördere. Der Vorstand des Fördervereins hoffe auf die instituelle Anerkennung durch die niedersächsische Landesregierung. Zugleich unterstrich Nolte die wirtschaftliche Bedeutung des Museums. „Jeder zweite Gast besucht auch Duderstadt und kauft dort ein“, sagte er.

Nolte kündigte an, der Rat der Stadt Duderstadt werde sich intensiv  mit dem Thema Bauen beschäftigen. Zahlreiche Anträge lägen vor, über die in den Gremien beraten werden solle. Es sei eine Frage der Zeit, wann Göttinger Professoren verstärkt ins Eichsfeld zögen, sagte Nolte. „Durch die neue Umgehungsstraße ist die Verbindung zum Nordcampus der Universität zum Mittelzentrum auf knapp 20 Minuten Fahrzeit geschrumpft“, sagte er. Göttingen und Duderstadt wüchsen zusammen.

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©Richter