Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
CDU feiert Hochburg Eichsfeld

Generalsekretär Peter Tauber setzt auf Werte CDU feiert Hochburg Eichsfeld

25 Jahre nach den ersten freien Kommunalwahlen am 6. Mai 1990 hat die CDU im Eichsfeld in Teistungen an den Beginn der kommunalen Selbstverwaltung in Thüringen erinnert. „Den Glaube daran, dass es gemeinsam zu schaffen ist, hatte damals nur die CDU“, sagte der Generalsekretär der CDU Deutschland, Peter Tauber, während der Festveranstaltung am Freitag in der Kongresshalle der Teistungenburg.

Teistungen. Damals habe es heftige Diskussionen darüber gegeben, ob es die Einheit überhaupt geben solle und wann.

Das Eichsfeld sei nicht nur als CDU-Hochburg, sondern auch eine starke Region in Thüringen bekannt, sagte Tauber.  Es mache einen Unterschied, ob eine Partei Gelegenheit habe, eine Region nicht nur eine Legislaturperiode lang zu gestalten. „Dass es dem Eichsfeld gut getan hat, kann man sehen.“

Die Christdemokraten müssten  den Antrieb und die Motivation haben, nicht nur Antworten auf die Tagespolitik zu geben. Die CDU müsse eine Sammlungsbewegung bleiben. Er habe das Gefühl, dass die Menschen Zusammenhalt wünschten. Der Generalsekretär verwies darauf, dass mittlerweile mehrere Hundert Muslime Mitglied der CDU seien. Als Grund würden sie angeben, „dass uns Religion nicht egal ist“.

Die CDU ehrte in Teistungen auch Kommunalpolitiker aus ihren Reihen, die vor 25 Jahren Verantwortung übernahmen und immer noch tragen. Zu ihnen gehört auch Landrat Werner Henning. Früher habe kaum einer in der Öffentlichkeit versucht, ernsthaft über die Entwicklung des eigenen Ortes nachzudenken, „jetzt war es gestattet“, erinnerte sich Henning an die Zeit nach der Wende.

Das Gesetz über die kommunale Selbstverantwortung sei fundamental gewesen, da es mit dem zentralistischen Verständnis radikal gebrochen habe. Der verwaltungstechnisch getriebene Zusammenlegungsprozess sei noch nicht zu Ende, sagte Henning.

Auch wenn Anpassungen nötig seien, müsse das nicht zur Aufgabe kommunaler Selbstständigkeit führen, merkte er zur Gebietsreformdebatte in Thüringen an. „Das zentralistische Denken ist noch nicht untergegangen.“ Die CDU könne mit Stolz sagen, „heute blüht das Eichsfeld“, sagte die Kreisvorsitzende Christina Tasch. Jüngere wüssten nicht mehr, dass früher in vielen Gemeinden nachmittags das Wasser ausging.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter