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Call:boys spielen Evergreens im Duderstädter Freibad

Open-Air-Konzert Call:boys spielen Evergreens im Duderstädter Freibad

Rock- und Popsongs der vergangenen 40 Jahre hat die Coverband „Call:boys“ beim Open-Air-Konzert der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgung (EEW) im Dudertstädter Freibad präsentiert.

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Präsentieren 40 Jahre Rockgeschichte (v. l.): die Call:boys Wolfgang Sima, Markus Stadermann und Hans-Georg Pniwczak.

Quelle: Schneemann

Duderstadt. Im Rahmen des Duderstädter Kultursommers spielten die drei heimischen Musiker Klassiker von den Beatles über Neil Young bis Supertramp. Die große Wiese im hinteren Bereich des Freibades füllte sich. Die Call:boys betraten die Bühne. Am Rand des Konzertgeländes war ein Grill- und Getränkestand aufgebaut, direkt daneben stand ein Pavillon aus dem es nach Popcorn roch. Das, und das ideale Sommerwetter lockten zunehmend mehr Gäste vor die Bühne.

 
„Seid ihr alle da?“, rief Hans-Georg Pniwczak, Sänger der Call:boys zum Beginn der Show. Da der Anlass, wie der Frontmann bemerkte, aber kein Kasperle-Theater sondern ein Rockkonzert war, ging es gleich mit dem ersten Song los. Die zwölfsaitige Westerngitarre von Wolfgang Sima erklang, im gleichen Atemzug haute Markus Stadermann in die Saiten seiner Akustik-Gitarre.

 
Die Gäste hatten es sich derweil auf Liege- und Klappstühlen gemütlich gemacht, lagen auf Badehandtücher im Gras oder unterbrachen ihr erfrischendes Bad, um das Geschehen vom Beckenrand aus zu beobachten.

 
„Der nächste Song heißt Angel und ist von Robbie Williams“, sagte Pniwczak. „Wooho Robbie“, rief ein Zuhörer erfreut zurück. Die Stimmung stieg und die „Boys“ waren neben dem Musizieren auch zu dem einen oder anderen Scherz aufgelegt. Pniwczak legte vor: „Robbie hat den Song geschrieben, als er noch wild war – und was ist er jetzt?“ Mit etwas Wehmut in der Stimme antwortete Sima: „Verheiratet“. In dieser heiteren Stimmung, sollte das Konzert weitergehen. „Solitary man“ von Johnny Cash und „Can´t buy me love“ von den Beatles folgten. Das Repertoire der drei Herren war breit – Rock, Blues, auch etwas Latin, sogar Pop, wurde gespielt. Die teilweise dreistimmigen Gesänge, Schellenkranz-Einlagen von Pniwczak und der lockere Umgang der Musiker miteinander, sorgte für Abwechslung.

 
Das Konzert war für die ganze Familie gemacht.  Wie es in einem Freibad üblich ist, kam vom Kleinkind bis zum Senior jeder auf seine Kosten.

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©Richter