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Christliche Gruppen im Untereichsfeld präsentieren sich

Glaube Christliche Gruppen im Untereichsfeld präsentieren sich

Beten und singen. Was sollen Christen sonst tun? Dass die Angebote und Aktivitäten in den geistlichen Gemeinschaften im Dekanat Untereichsfeld deutlich vielfältiger sind, haben am Wochenende Vertreter der Gruppen in der St.-Ursula-Schule gezeigt.

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Mehrere Gruppen befassen sich regelmäßig mit der Bibel.

Quelle: Eckermann

Duderstadt. Vom Cursillo-Kreis bis hin zur Schönstatt-Bewegung, vom Fokolare-Kreis bis zur Taizé-Gruppe: Im Dekanat wird der christliche Glaube ganz unterschiedlich gelebt. Was sich hinter den jeweiligen Namen der Gruppen verbirgt, haben bereits in der ehrenamtlichen Arbeit Aktive, aber auch hinzugekommene Interessierte bei dem Treffen erfahren.Die Idee zu dem „Markt der Möglichkeiten“ in der Schule sei im Dekanatsrat entstanden, berichtete Propst Bernd Galluschke, nachdem klar geworden sei: Alle Aktiven bewege die regionale Kirchenentwicklung. Solange aber Angebote nur auf dem Papier beschrieben würden, blieben sie „auf der strukturellen Ebene und damit blutleer“. Indem sich die Akteure präsentierten, gewinne das Thema an Leben: „Das in der Vielfalt anzuschauen, ist Thema des Tages.“

 
Dekanatsreferentin Siegrid Nolte lud die Teilnehmer ein, an verschiedenen Stationen die Angebote in den jeweiligen Gruppen kennenzulernen. Den „Wort des Lebens“-Kreis, der in Rhumspringe und Duderstadt aktiv ist, präsentierte dabei Ingo Bockel. Die Teilnehmer treffen sich monatlich, um – im Geiste der Fokolargemeinschaft – über Anwendungsbeispiele von Bibelstellen im Leben nachzudenken. Seit 15 Jahren besteht der Bibelkreis Brochthausen. Durch die Fusion ist er auf derzeit 20 Teilnehmer angewachsen, die sich monatlich mit Bibelstellen auseinandersetzen. „Als Wort Gottes ist die Bibel zugleich das Buch unseres Lebens“, steht dabei leitmotivisch über der Bibellesung. Auch in Seulingen besteht eine solche Gemeinschaft. Nach einem stressigen Tag zur Ruhe zu kommen und abzuschalten, sei eines der Ziele, erfuhren die Teilnehmer. Aber auch caritative Projekte wie Senioren-Fahrdienste zur Kirche oder eine Kleidersammlung für die Flüchtlinge in Friedland hätten bereits stattgefunden.

 
Mit den Bibelteilen beschäftigen sich Tiftlingeröder und Mingeröder, die einmal im Monat in ihr jeweiliges Pfarrheim kommen. Dabei handelt es sich bei der Tiftlingeröder Gruppe um einen ökumenischen Kreis. Eine junge Gruppe, bisher gab es gerade zwei Treffen, stellte Brit Werner vor. Die katholischen und evangelischen Frauen seien sich über eine gemeinsame Freundin begegnet und träfen sich zum Lobpreis und zum Bibelteilen, berichtete sie.

 
Die apostolische Schönstatt-Bewegung lernten Interessierte bei Walburga Koch kennen. Die Bewegung ist in Nesselröden vertreten und verfolgt das Ziel, dem Glauben ein modernes Gesicht zu geben.

 
Über Cursillo, einen Glaubenskurs, zu dem es derzeit noch keine feste Gruppe im Eichsfeld gibt, konnten sich die Interessierten ebenso informieren wie über die Taizé-Bewegung, bei der meditative, einstrophige Gesänge im Mittelpunkt stehen. Gruppen gebe es in Renshausen und Duderstadt, erfuhren die Teilnehmer.

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