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Christus-König-Kreuz in Duderstadt soll strahlen

Es werde Licht Christus-König-Kreuz in Duderstadt soll strahlen

Eines der Wahrzeichen der Stadt Duderstadt könnte möglicherweise bald in ein neues Licht gerückt werden: Das Christus-König-Kreuz am Euzenberg soll eine Beleuchtung bekommen. So jedenfalls die Idee der Ortsbürgermeister der umliegenden Orte.

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Die neue Sitzgruppe ist schon vorhanden, nun fehlt noch Licht, meinen Gerd Goebel, Bernward Vollmer, und Bernd Frölich, hier in Begleitung von Tobias Steiner (GAB) während der Übergabe der Bänke.

Quelle: EF

Duderstadt. „Die Idee ist, das Kreuz weithin sichtbar zu machen“, erklärt Tiftlingerodes Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU). Entstanden sei sie aus einem Gespräch mit dem Domkapitular i. R. Wolfgang Damm. Das Christus-König-Kreuz auf einer der höchsten Erhebungen im Eichsfeld, dem Euzenberg, sei von hoher touristischer Bedeutung, aber auch für die Eichsfelder ein besonderer Ort. Es verdiene es, durch eine Beleuchtung hervorgehoben zu werden. Vorbild sei unter anderem das Kreuz auf dem Hülfensberg.

 
Derzeit handele es sich noch um einen „Wunsch“, sagt Westerodes Ortsbürgermeister Bernward Vollmer (CDU). Eine Machbarkeitsstudie sei in Auftrag gegeben. Darin sollen die technischen Voraussetzungen geklärt werden. „Uns schwebt eine solarbetriebene Lösung vor“, so Goebel. Zum einen sei es nicht möglich, Strom bis zum Euzenberg zu verlegen, zum anderen sei so eine energieeffiziente Lösung zu erreichen. Die Beleuchtung solle beispielsweise bei Regen ausgeschaltet werden können. Außerdem müssten noch Umweltaspekte geklärt werden. Beispielsweise dürften keine Insekten gestört werden, auch eine Wärmeentwicklung müsse vermieden werden. Ein weiterer Punkt, den es zu bedenken gelte, sei der Vandalismus, von dem der Euzenberg immer wieder betroffen sei. Gerade erst hatte der Pferdebergausschuss eine Sitzgarnitur austauschen müssen, da die alten Bänke zerstört worden waren. „Damit sind wir einen ersten Schritt zur Verschönerung gegangen.“

 
Die Installation der Lampen könnte der nächste sein. Sollte es von allen Seiten grünes Licht geben, gehe das Thema in die Gremien, kündigen die Initiatoren, die bereits mit Stadtverwaltung, Kirche und Ortsheimatpflegern in Kontakt stehen, an. Dann sei Sponsorensuche angesagt. „Schließlich muss das Ganze ja auch bezahlbar sein“, sagt Goebel. „Ich fände es großartig“, sagt Nesselrödens Ortsbürgermeister Bernd Frölich (CDU), der sich bereits ein Einweihungsszenario vorstellen kann: „Schön wäre, wenn wir die Beleuchtung mit einer Sternwallfahrt aus den umliegenden Orten feiern könnten.“

 

Pferdeberg-Ausschuss feiert Kooperation für Naherholungsgebiet

Die Gemeinden rings um den Pferdeberg feiern 40 Jahre Kooperation für das Naherholungsgebiet. Vor der Feierstunde zum 40-jährigen Bestehen des gemeinsamen Ausschusses wird am Freitag, 17. Juli, um 16.30 Uhr das neue Informationssystem für den Pferdeberg übergeben.

 
Um 17 Uhr treffen sich dann Vereinsvorstände und Ortsratsmitglieder aus Duderstadt, Gerblingerode, Immingerode, Teistungen und Tiftlingerode im Kolping-Ferienparadies. Musikalisch umrahmt wird die Feierstunde vom Gesangverein Einigkeit Titflingerode, Immengerode, Gerblingerode und dem Duderstädter Spielmannszug. Mehr als 400 000 Euro seien in den vergangenen 40 Jahren investiert worden, berichtet Tiftlingerodes Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU), Gründungsmitglied und in diesem Jahr turnusgemäß Ausschussvorsitzender. Stets sei es darum gegangen, einen Einklang mit Fauna und Flora zu finden und das Naherholungsgebiet nicht in einen Freizeitpark umzuwandeln. Jährlich würden mehr als 50 000 Besucher Erholung auf dem Pferdeberg suchen.

 
Goebel erinnert an das Engagement von Karl Plumenbaum und von Godehard Schneemann, dem früheren Gerblingeröder Gemeindedirektor. Zu den Gründungsorten Gerblingerode, Immingerode und Tiftlingerode sei einige Jahre später Duderstadt hinzugestoßen, nach der Wende dann die thüringische Gemeinde Teistungen. Der ehemalige Bundespräsident Karl Carstens habe den Pferdeberg durchwandert, erinnert Goebel und nennt weitere prominente Besucher wie Rainer Barzel und Rita Süssmuth.

 
Der Pferdeberg biete mehr als 25 Kilometer Wanderwege, 40 Ruhebänke, zwei Grill- und zwei Kinderspielplätze, einen 14 Meter hohen Aussichtsturm, Kreuzwegstationen, Trimm-Dich-Parcours, Waldlehrpfad und -xylophon, Außenanlagen des Grenzlandmuseums, Ausflugslokal und Kolping-Ferienparadies. Das Fest am Freitag solle nicht nur der Standortbestimmung dienen: „Wir wollen auch neue Ideen formulieren.“ Dazu zählt Goebel die Sanierung der beschädigten Kreuzwegstationen und Verbesserungen des Trimm-Dich-Parcours. ku

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