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Circus Henry gastiert in Duderstadt

Dressur, Jonglage, Clownerie Circus Henry gastiert in Duderstadt

Drei Clowns wuseln durch die Manége, heißblütige Pferde drehen sich im Takt der Musik, ein Schlangenmädchen verdreht ihren Körper, mongolische Kamele schwingen ihre Höcker durch die Arena – es wird jongliert, getanzt, gescherzt und geturnt. Die Zuschauer freut´s: Der Zirkus ist in der Stadt.

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Kamele gehören zum festen Bestandteil der Vorstellungen: Circus Henry möchte mit artgerechter Tierhaltung punkten.

Quelle: Thiele

Duderstadt. „Wir sind bereits das dritte Mal in Duderstadt“, sagt Zirkusdirektor Georg Frank Senior. Vor 23 und vor elf Jahren habe der Circus schon einmal den Weg ins beschauliche Eichsfeld gefunden. „Wir werden hier immer sehr herzlich empfangen“, freut sich Frank.

Die Vorstellung: Eine Live-Band setzt mit hohem Tempo ein. Eine Trillerpfeife erklingt aus dem Hintergrund. Der Vorhang fällt. Georg Frank jun. lässt die Peitsche knallen und zwei schwarz-weiß gescheckte Pferde stürmen in die Manége. Eine harmonische Dressurvorführung – die Pferde traben synchron durch die kleine Arena, drehen sich, stoppen und galoppieren auf Handzeichen weiter. Das glänzende Fell der Tiere zeugt von der guten Tierhaltung, die Frank bei seiner Eingangsrede in den Fokus stellte. „Wir verzichten bewusst auf Tiere, denen wir keine optimale Haltung bieten können“, sagt der Direktor.

Deshalb kann das Publikum auch nach der ersten Hälfte der Vorstellung die Stallungen der Zirkustiere begutachten. Mütter, Väter und ihre Kinder tummeln sich um die geräumigen Boxen von Kamel, Pferd und Alpaka. Besonderes Highlight für die Kleinen: Das erst 14 Tage alte Kameljunge, das im Zirkus zur Welt gekommen ist.

„Das Muttertier nimmt momentan nicht an den Vorstellungen teil“, sagt Franke. Es müsse sich zunächst erholen.

Dann beginnt der zweite Teil der Vorstellung: Rasant geht es mit einer Dressurvorstellung mit zwei Kamelen weiter. Franke weißt darauf hin, dass die Tiere erst seit Kurzem ohne das durch die Schwangerschaft geschwächte Leittier in der Manége stehen. Dennoch machen sie ihre Sache gut. Das Publikum applaudiert. Am Ende spenden die Zuschauer, ob jung oder alt, den Clowns und Artisten ihren verdienten Applaus.

Von Kay Weseloh

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