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Clowns und Würste bei der Fastnacht in Wolbrechtshausen

Feiern, bis alle schwarz sind Clowns und Würste bei der Fastnacht in Wolbrechtshausen

Sie gaben so lange keine Ruhe, bis alle schwarz waren. Auch den Bürgermeister von Wolbrechtshausen, Werner Thiele, verschonten die Clowns mit ihren schwarzen Fingern nicht. Der hatte soeben die Fastnachtsfahne übergeben. Das war der Startschuss für das närrische Treiben in Wolbrechtshausen.

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Schwarze Clowns feiern in Wolbrechtshausen beim Würstesammeln.

Quelle: Heller

Um die Fahne abzuholen, kam die Fastnachtsgesellschaft am Sonnabendmorgen um 9.30 Uhr bei herrlichem Wetter am Dorfgemeinschaftshaus zusammen. Bei Werner Thiele versammelte sich parallel eine kleine, muntere Gruppe. Mit Frühstücksbier erwarteten sie den bunten Zug. An Thieles Hausdach baumelten pralle Würste und Eier, die für den späteren Verzehr beim Feiern im Dorfgemeinschaftshaus gedacht waren. So sollte vermieden werden, dass sie nicht schon vorher vertilgt wurden. Ein Clown, auf den Schultern eines Kumpels stehend, schaffte es dennoch, eine der Würste zu ergattern.

Mit einem kräftigen Humba Tätärä bliesen die Wolbrechtshäuser Musikanten zum Abmarsch. Denn die Beute, die beim Bürgermeister gemacht wurde, reichte nicht für alle. Im ganzen Dorf sammelten die Fastnachtsfans anschließend feste und flüssige Nahrung für das Fest – und die schwarzen Clowns schwärzten noch viele Gesichter.

Bis in die Abendstunden dauerte das Fest der Narren.  Dann wurde die Fahne zurück zum Bürgermeister getragen. Das Faschingsfest war damit aber noch nicht zu Ende. Am Sonntag feierten die Kinder im Dorfgemeinschaftshaus Karneval. Für sie spielte das Jugendblasorchester des Musikvereins Wolbrechtshausen.

Foto: Heller

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Von Ute Lawrenz

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