Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Czárdásfürstin erfolgreich in Duderstadt

Eichsfeldhalle Czárdásfürstin erfolgreich in Duderstadt

Mit der Csárdásfürstin hat die Duderstädter Theater- und Konzertvereinigung für ein volles Haus in der Eichsfeldhalle gesorgt. Rund 650 begeisterte Zuschauer klatschten und schunkelten zu den weltbekannten Melodien wie "Tanzen möcht ich" aus der Operette von Emmerich Kálmán.

Voriger Artikel
Musikalische Reise in die Schattenwelten
Nächster Artikel
Call:Boys live im Backsteinhaus

Die Operettenbühne Wien begeistert die Eichsfelder.

Quelle: Peter Heller

Duderstadt. Die Operettenbühne Wien war nicht das erste Mal zu Gast in Duderstadt. In der Bearbeitung von Heinz Hellberg und unter der musikalischen Leitung von Laszlo Gyükér erwies sich die Czárdásfürstin als temporeiche und farbenfrohe Inszenierung. Die Choreografie von Enrico Juriano mit einigen Volkstanzelementen war stimmig. Und auch mit der Sopranistin Lilla Galambos und dem Tenor Sandor Domoszlai wurde eine strahlende Besetzung des Liebespaares präsentiert. Das Publikum dankte mit Zwischenapplaus, Rhythmusklatschen und Bravorufen zum Ende der Vorführung.

Die Uraufführung der Czárdásfürstin feierte im Jahr 1915 in Wien großen Erfolg. Die Handlung der Operette spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunächst in Budapest, später in Wien: Das Fürstenpaar Lippert-Weylersheim ist gegen die Heirat ihres Sohnes Edwin mit der Varieté-Sängerin Sylva Varescu. Die Eltern sorgen dafür, dass der Sprössling seinen Einberufungsbefehl beim Militär erhält. Außerdem soll er standesgemäß mit der Komtesse Anastasia verehelicht werden. Dass Sylva eigentlich einen Adelstitel trägt und die Czárdásfürstin ist, kommt erst später heraus. Auch  weitere Missverständnisse und Verwechslungen lassen die Liebenden einige Umwege gehen, bis sie zueinander finden. Mit Hits wie „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“, "Tanzen möcht ich" oder „Das ist die Liebe, die dumme Liebe“ ist die Operette weltberühmt geworden.

Die nächste Veranstaltung der TKV in der Eichsfeldhalle steht am Montag, 20. Februar, auf dem Programm. Mit „Zarah 47“ wird die Zarah-Leander-Revue von Peter Lund präsentiert. Die Schwedin Karin Pagmar zählt zu den besten Interpretinnen des Film- und Bühnenstars aus den 1940-er Jahren. Karten im Vorverkauf gibt es ab sofort in der Gästeinformation im Duderstädter Rathaus, Telefon 05527/ 841200.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter